Klimaschutz an Schulen: Weiz-Gleisdorf ehrt engagierte Schüler und Schulen
Im Herzen der Energieregion Weiz-Gleisdorf wurde kürzlich ein bedeutendes Ereignis gefeiert: drei Schulen wurden für ihre herausragende Teilnahme am Klimaschulen-Projekt ausgezeichnet. Rund 260 Gäste fanden sich im Forum Kloster in Gleisdorf ein, um den Abschluss eines Projekts zu würdigen, das nicht nur das Engagement der Schüler, sondern auch das Bewusstsein für Klimaschutz in den Vordergrund rückt.
Die ausgezeichneten Schulen – die VS Gleisdorf, die VS Labuch und die MS Gleisdorf – haben in der vergangenen Projektperiode insgesamt 835 Schülerinnen und Schüler motiviert, sich mit einem klimafitten Konsum- und Lebensstil sowie klimagerechter Ernährung auseinanderzusetzen. Bürgermeister Christoph Stark lobte in seiner Ansprache das Engagement der Schüler für den Klimaschutz, während die Schulleitungen stolz auf die umgesetzten Maßnahmen zurückblickten.
Ein erfolgreiches Jahr für den Klimaschutz
Das Projekt, das mit einem Volumen von etwa 29.600 Euro vollständig vom Klima- und Energiefonds gefördert wurde, hat bereits Früchte getragen. Nicole Hütter, die Projektleiterin, kündigte sogar an, dass im nächsten Jahr fünf weitere Schulen teilnehmen werden. Das wird das größte Projekt in der Region mit rund 1.100 Kindern und Jugendlichen! Bisher haben bereits 17 Schulen und insgesamt 2.900 Schülerinnen und Schüler am Klimaschulen-Projekt mitgewirkt.
Schulen spielen eine entscheidende Rolle im Klimaschutz. Sie tragen durch ihren Energieverbrauch erheblich zu den Treibhausgasemissionen kommunaler Gebäude bei. Deshalb sind Klimaschutzprojekte an Schulen nicht nur wichtig, sondern auch notwendig. Sie vermitteln den Schülern einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und regen sie an, aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Praktisches Wissen wird dabei ebenso vermittelt wie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.
Praxisnahe Ansätze für mehr Klimaschutz
Die Projekte zielen darauf ab, das Bewusstsein für den Energieverbrauch zu schärfen und nachhaltige Praktiken in den Schulalltag zu integrieren. So können Einsparungen aus diesen Projekten nicht nur den Schulen selbst zugutekommen, sondern auch für die Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen genutzt werden. Prämien von etwa 300 bis 500 Euro pro Schule und Jahr werden als Anreiz für die Teilnahme an Klimaschutzprojekten vergeben – eine Win-win-Situation, die sich nachhaltig auswirkt.
Dazu gehören etwa Aktionen wie die Einrichtung von Mülltrennungssystemen, die Anpflanzung von Schulgärten oder die Verwendung von umweltfreundlichen Schulmaterialien. Auch die Förderung von Fahrgemeinschaften oder die Umstellung auf nachhaltige Verpflegung sind Schritte, die in Schulen umgesetzt werden können. Es gibt viele Möglichkeiten zur aktiven Mitwirkung am Klimaschutz, die Schüler nicht nur sensibilisieren, sondern auch in ihr familiäres Umfeld tragen.
Ein Aufruf zur aktiven Beteiligung – das ist es, was man aus der Veranstaltung mitnehmen kann. Klimaschutz fängt im Kleinen an, und jede Schule hat die Chance, mit kreativen Maßnahmen einen Unterschied zu machen. Die Begeisterung der Schüler und die Unterstützung durch die Gemeinde zeigen, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.
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