Heute ist der 30. Mai 2026 und in Weiz ist die Aufregung groß. Die Hündin „Nala“ hat für ordentlich Wirbel gesorgt, nachdem sie im Bereich der Stubenbergklamm ausgebüxt ist. Die Sorgen der Besitzer waren groß, und schnell wurden die Einsatzkräfte mobilisiert, um die vermisste Hündin zu finden. Man kann sich nur vorstellen, wie viele Menschen sich in dieser angespannten Situation zusammengetan haben, um Nala zu helfen!

Die Feuerwehr war gezwungen, gleich zwei Bergrettungen zur Unterstützung zu holen. Das zeigt, wie ernst die Lage war. Schließlich wurde Nala im steilen, unzugänglichen Terrain eines alten Steinbruchs gefunden – ein Ort, an dem man normalerweise nicht einfach so vorbeikommt. Die Rettung war sicherlich nicht einfach, aber die Einsatzkräfte haben alles gegeben, um das Tier wohlbehalten nach Hause zu bringen. Weitere Informationen zu diesem aufwendigen Einsatz finden Sie in einem Artikel der Kleine Zeitung.

Nala, die Bergretterin

Nala ist nicht nur irgendeine Hündin, sie ist eine richtige Bergretterin! René Geisser, ihr Besitzer, trainiert seit über 14 Jahren Hunde für die Bergrettung, und Nala ist bereits ihre zweite Hündin. Mit ihren drei Jahren hat sie schon eine beachtliche Karriere hinter sich. Geisser ist nicht nur ihr Halter, sondern auch ihr Trainer – eine Rolle, die er mit viel Leidenschaft ausfüllt. Er begleitet jährlich etwa zehn Bergrettungen und ist sowohl im Winter als auch im Sommer in unwegsamen Berggebieten im Einsatz.

Die Vorbereitung für diese Einsätze ist extrem zeitintensiv. Um für die Bergrettung ausgebildet zu werden, müssen die Hunde mindestens ein Jahr alt sein und verschiedene Tests bestehen. Nala hat das alles erfolgreich gemeistert und sucht nun unter Schneelawinen nach verschütteten Menschen. Nach einem Einsatz benötigt sie jedoch reichlich Erholungszeit, denn solche Einsätze sind sowohl physisch als auch psychisch belastend für die Tiere. Geisser berichtet, dass die Hunde viel schlafen müssen, um sich von den Strapazen zu erholen.

Ein Team in der Not

Wenn es zu einem Notfall kommt, wird Geisser von der Rettungszentrale der Rega kontaktiert. Dann geht alles ganz schnell: Nala erkennt den Einsatz und fliegt mit Geisser im Rettungshelikopter zum Einsatzort. Dort angekommen, beginnt sie sofort das Areal abzusuchen und zu graben, wenn sie einen Geruch wahrnimmt. Geisser nutzt eine Sondierstange, um die verschüttete Person zu lokalisieren. Es ist ein beeindruckender Anblick, wie gut das Team zusammenarbeitet!

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Die Arbeit von Geisser und Nala ist nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Möglichkeit, der Öffentlichkeit etwas zurückzugeben und Menschen in Not zu helfen. Es ist bewundernswert, wie viel Zeit und Engagement in die Ausbildung der Hunde und die Rettung von Menschen investiert wird. Die Hunde müssen auch nach ihrem zehnten Geburtstag jährlich einen Test ablegen, um ihre Einsatzfähigkeit zu behalten. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass sie fit und gesund bleiben.

Nala hat heute nicht nur das Herz ihrer Besitzer erobert, sondern auch das der gesamten Gemeinschaft in Weiz. Ihre Geschichte spiegelt nicht nur die Herausforderungen wider, die mit der Rettung von Tieren verbunden sind, sondern auch die unermüdliche Arbeit, die hinter der Bergrettung steckt. Hier wird deutlich, dass Mensch und Tier zusammenarbeiten, um in kritischen Momenten Leben zu retten.