Heute ist der 4.06.2026 und die Region Weiz hat einmal mehr bewiesen, dass sie im Holzbau ganz vorne mitspielt. Bei der feierlichen Verleihung des Österreichischen Staatspreises Holzbau in den Wiener Sofiensälen, die erstmalig stattfand, wurden die herausragenden Leistungen des Bezirks gewürdigt. Es gab nicht nur jede Menge interessante Gespräche, sondern auch eine geballte Ladung an Innovationen im Holzbereich, die zum Staunen einluden.
Ein besonders beeindruckender Moment war die Verleihung der Sonderpreise „Innovation Holz“, bei denen zwei Auszeichnungen an Projekte aus Weiz gingen. Der erste Preis ging an Joanneum Research Materials für ihre Entwicklung einer elektrisch leitenden Holzoberfläche mithilfe von Atmosphärendruck-Plasma. Der zweite Preis wurde an das Wood Vision Lab verliehen, und zwar für die spannende Idee, Laubholz als Hochleistungsmaterial zu nutzen. Beide Projekte zeigen eindrucksvoll, wie viel Potenzial in Holz steckt und dass es mehr ist als nur ein traditioneller Werkstoff. Richard Stralz von proHolz Austria hat dies treffend formuliert, als er erklärte, dass Holz mittlerweile auch als Hightech-Material gilt.
Holz als Schlüssel für die Zukunft
Das Thema Holzbau ist nicht nur ein Trend, sondern ein strategischer Motor für den Klimaschutz und die regionale Wertschöpfung. Bundesminister Norbert Totschnig unterstrich dies in seiner Ansprache und betonte, wie wichtig Holzbau für Wachstum, Innovation und zur Schaffung regionaler Arbeitsplätze ist. Es war wirklich faszinierend zu hören, wie die Region Weiz ein erfolgreiches Zusammenspiel von Forschung, Industrie und Handwerk zeigt, das in dieser Form sicher nicht überall zu finden ist.
Rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien waren anwesend, und die Atmosphäre war durchweg positiv. Es gab einen regen Austausch über die Möglichkeiten, die Holz in der Bauindustrie bietet. Der Staatspreis Holzbau, der vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz in Kooperation mit proHolz Austria vergeben wird, hat sich als Plattform für die Förderung nachhaltiger Holzverwendung etabliert. Auch die kommende Vergabe im Jahr 2026, bei der alle vier Jahre innovative Projekte ausgezeichnet werden, wird mit Spannung erwartet. Die Nominierungen basieren auf den Holzbaupreisen der Jahre 2023 bis 2025 und es stehen insgesamt 41 Projekte zur Auswahl.
Ein Blick in die Zukunft
Die Preisverleihung wird am 28. Mai 2026 erneut in den Sofiensälen stattfinden. Bei dieser Gelegenheit werden auch Einreichungen für den Sonderpreis „Innovation Holz“ entgegengenommen, die bis zum 31. März 2026 online möglich sind. Die internationale Jury, bestehend aus renommierten Expert:innen wie Prof. Arch. DI Nicole Kerstin Berganski, Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner und Dipl. Bauing. Pirmin Jung, wird die Projekte bewerten. Man darf gespannt sein, welche kreativen Ideen und nachhaltigen Konzepte in den nächsten Jahren in den Fokus rücken.
Es ist klar, dass Holz nicht nur ein Baustoff ist, sondern einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Begeisterung für innovative Holzprojekte in der Region Weiz und darüber hinaus weiter wächst. Die Entwicklungen im Holzbau sind einfach nur spannend und zeigen, wie viel Potenzial in der Natur steckt.
Für weitere Informationen zu den kommenden Verleihungen und den ausgezeichneten Projekten lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website des Österreichischen Staatspreises Holzbau. Dort findet man viele interessante Details und Neuigkeiten rund um das Thema Holzbau.
