Heute ist der 16.05.2026 und die Stadt Steyr zeigt eindrucksvoll, wie man sich auf den Weg zur Klimaneutralität machen kann. Mit einem klaren Ziel vor Augen, nämlich bis 2040 klimaneutral zu werden, setzt Steyr Maßstäbe in der Klimapolitik. Es ist schon faszinierend, wie konsequent die Stadt an ihren Plänen festhält und dabei die Bürgerinnen und Bürger stets einbezieht. Ein dritter Workshop des städtischen Klimateams ist für den 20. März 2026 angesetzt, bei dem bereits erzielte Fortschritte präsentiert und konkrete nächste Schritte festgelegt werden sollen. Es bleibt spannend, welche Maßnahmen dann zur Diskussion stehen!

Über die letzten Jahre hat Steyr bereits bemerkenswerte Fortschritte erzielt: Der Gesamtenergieverbrauch konnte seit 2021 um 12% gesenkt werden – von 34 GWh auf 30 GWh. Doch das ist nicht alles! Der Anteil erneuerbarer Energien stieg von 43% auf satte 58%, und die Treibhausgasemissionen wurden um beeindruckende 32% reduziert. Da fragt man sich, wie die Stadt das geschafft hat.

Ein umfassender Plan für die Zukunft

Die geplanten Maßnahmen sind vielfältig und zielen darauf ab, die Energiezukunft der Stadt nachhaltig zu gestalten. Dazu gehört der Ausbau erneuerbarer Energiequellen, die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und eine verstärkte Gebäudesanierung. Ab April 2026 werden 13 Elektrobusse im Linienbetrieb eingesetzt – ein weiterer Schritt in Richtung umweltfreundlicher Mobilität. Auch die Umstellung von Dienst- und Nutzfahrzeugen auf Elektroantriebe zeigt, dass Steyr ernst macht mit der Reduzierung von Emissionen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Verbesserung der Radinfrastruktur. Neue Fahrradunterstände und eine Fahrradgarage sollen dazu beitragen, dass mehr Menschen auf das Rad umsteigen. Ein echtes Plus für die Umwelt und die Gesundheit – und vielleicht sogar eine Einladung, den eigenen Schweinehund zu überwinden! Auch in der Abfallwirtschaft tut sich einiges: Hier setzt die Stadt auf getrennte Sammlung, Verwertung und Wiederverwendung von Materialien. Kooperationen mit Repaircafés und dem Programm ReVital unterstützen die Bemühungen zur Abfallvermeidung.

Einbindung der Bevölkerung und ehrgeizige Ziele

Die Lange Nacht der Forschung am 24. April 2026 wird ein weiteres Highlight, um die Bevölkerung aktiv in die Klimaschutzmaßnahmen einzubeziehen. Es ist wichtig, die Menschen dort abzuholen, wo sie sind, und sie für das Thema zu sensibilisieren. Die IT-Abteilung der Stadt denkt ebenfalls nachhaltig und setzt auf langlebige Geräte sowie energieeffizienten Betrieb. Sogar die Bauabteilung trägt ihren Teil dazu bei, indem sie Lärm und Materialeinsatz durch grabenlose Kanalsanierungen reduziert. Das ist doch irgendwie beruhigend zu hören, oder?

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Ein zentrales Ziel ist es, bis 2030 eine Einsparung von 70% bei den Treibhausgasemissionen zu erreichen. Der Gemeinderat hat am 19. März 2026 eine Pionierstadt-Partnerschaft mit dem Klima- und Energiefonds beschlossen, die neue Projekte in Energie und Stadtentwicklung umfasst. Diese Partnerschaft soll auch dazu beitragen, Klimaschutz in der Verwaltung zu verankern und ab 2027 eine Informationsdrehscheibe zu schaffen. So wird Klimaschutz zum festen Bestandteil des städtischen Alltags.

Ein Teil der größeren europäischen Mission

Doch Steyr ist nicht allein auf diesem Weg. Die Stadt reiht sich ein in die europäischen Klimaschutzbestrebungen, die darauf abzielen, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und umwelt- sowie klimaschädliche Aktivitäten zu reduzieren. Die EU hat sich das 1,5-Grad-Ziel des Übereinkommens von Paris auf die Fahnen geschrieben. Die europäischen Treibhausgasemissionen beliefen sich im Jahr 2020 auf etwa 3 Millionen Kilotonnen CO₂eq, wobei der Energiesektor und der Verkehr große Emittenten sind.

Die EU plant, die Treibhausgase bis 2030 um 55% und bis 2040 um 90% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, was mit dem Europäischen Grünen Deal untermauert wird. Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, Verkehr, Gebäudesanierung sowie Biodiversität und Kreislaufwirtschaft sind dabei von zentraler Bedeutung. Die Stadt Steyr trägt also aktiv zu diesen Zielen bei und zeigt, wie lokales Handeln globalen Einfluss haben kann – und das ist einfach nur großartig!