Heute, am 18. Oktober 2026, war es endlich so weit: Auf dem Platz in St. Valentin trafen die heimischen Kicker des SC St. Valentin auf die SK Amateure Steyr. Ein Duell, das von Anfang an Spannung versprach, und die Zuschauer kamen definitiv auf ihre Kosten. Die erste Halbzeit gehörte eindeutig den Gastgebern, die sich durch einen Treffer von Cihan Koc in der 27. Minute mit 1:0 in Führung brachten. Die Fans jubelten, und es schien, als würde St. Valentin den Sieg nach Hause fahren.

Doch die zweite Halbzeit brachte die Wende – und zwar in einem äußerst packenden Stil. Hussein Susic, der erst nach dem Pausentee auf das Feld kam, sorgte gleich zu Beginn für den Ausgleich in der 47. Minute. „Das war ein Traumtor!“, schwärmte Co-Trainer Paul Petermair später. Und tatsächlich, der Schuss war ein echter Kracher. Nur sieben Minuten später dann das entscheidende Tor: Daniel Bilic brachte die Amateure Steyr auf die Siegerstraße, und das Spiel war gedreht. 1:2 für Steyr – und die Partie nahm einen unverhofften Verlauf.

Ein starkes Comeback

Petermair äußerte sich nach dem Spiel über die erste Halbzeit: „Wir waren nicht im Spiel, das war klar.“ Doch die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Rückstand war beeindruckend. Steyr, die sich mit diesem Sieg auf den zweiten Platz in der Tabelle schoben und nach zehn Runden nun 20 Punkte auf dem Konto haben, zeigte, dass sie kämpfen können. „Der Gegner war in der zweiten Halbzeit einfach nicht mehr in der Lage, mitzuhalten“, so Petermair weiter. Es war eindeutig ein Spiel der zwei Hälften.

Die Schiedsrichterleistung von Kettlgruber wurde ebenfalls gelobt, was in der heutigen Zeit nicht oft vorkommt. Man kennt das ja, dass Schiedsrichter oft die Prügelknaben der Stadionbesucher sind. Aber heute war alles anders, und das ist auch ein Zeichen für das Fairplay, das in dieser Liga herrscht.

Ein Blick auf die Tabelle

Mit diesem Sieg festigt Steyr seine Position in der Bezirksliga Ost. Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Amateure sich in einer guten Form befinden. Die Konkurrenz schläft natürlich nicht, aber der heutige Auftritt war ein klares Zeichen, dass man auch gegen Tabellenletzte wie St. Valentin, die in der ersten Halbzeit stark auftraten, bestehen kann. Ein bisschen Glück, viel Kampfgeist und das richtige Timing – das sind die Zutaten für den Erfolg in dieser Liga.

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Das nächste Spiel wird entscheidend sein, um zu sehen, ob Steyr diesen Aufwärtstrend fortsetzen kann. Die Fans werden gespannt auf die kommenden Begegnungen blicken und hoffen, dass ihre Mannschaft weiterhin so überzeugt. Und vielleicht, nur vielleicht, kann man ja sogar den Aufstieg ins Auge fassen. Aber das ist natürlich Zukunftsmusik, und heute zählt erst einmal dieser bemerkenswerte Sieg.