Ein neues Kapitel für Steyr: Sozialer Wohnbau als Schlüssel zum Miteinander
Am 23. September 2026 war in Steyr ein großer Tag. Die städtische Wohnungsgesellschaft GWG übergab nicht nur 40 geförderte Mietwohnungen, sondern schloss damit auch das bedeutendste sozialpolitische Projekt des letzten Jahrzehnts ab. Bürgermeister Markus Vogl und Wohnbau-Stadtrat Christian Baumgarten waren dabei, die Schlüssel gemeinsam mit dem Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zu überreichen. Ein schöner Moment, der den neuen Mietern hoffentlich ein Lächeln ins Gesicht zaubert!
Die neuen Wohnungen befinden sich in einer ausgezeichneten Lage, umgeben von Nahversorgern und in der Nähe des Stadtplatzes, aber dennoch in absoluter Ruhelage. So kann man die Vorzüge des Stadtlebens genießen, ohne dem Trubel ausgesetzt zu sein – einfach perfekt für die neuen Bewohner. Besonders hervorzuheben ist, dass im Rahmen des Wohnbauprojekts „Unsereins“ im Stadtteil Tabor auch 33 altersgerechte Wohneinheiten sowie ein Wohnhaus der Lebenshilfe Oberösterreich für 16 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung entstanden sind. Außerdem wurde ein neues Frauenhaus eingerichtet, das einen wichtigen Schritt in Richtung Gewaltschutz in Oberösterreich darstellt.
Ein Zuhause für alle Generationen
Im Mai 2026 wurde das gesamte Wohnbauprojekt „Unsereins“ eröffnet. Bei dieser feierlichen Eröffnung waren nicht nur Bürgermeister Vogl und Vizebürgermeister Michael Schodermayr anwesend, sondern auch Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Landesrat Christian Dörfel. Die ersten drei Häuser wurden glücklicherweise den Betreibern Lebenshilfe Oberösterreich, Frauenhaus Steyr und Volkshilfe OÖ übergeben. Das gesamte Projekt hat rund 20 Millionen Euro gekostet, ein echter Investitionsschritt, der zeigt, wie wichtig der soziale Wohnbau ist!
Die 40 geförderten Mietwohnungen sollen nun im Herbst bezogen werden. Vizebürgermeister Michael Schodermayr, der das Projekt initiiert hat, spricht von einer echten Bereicherung für das Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Das Ziel ist klar: ein bedarfsorientiertes und gemeinschaftliches Wohnen zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Es geht nicht nur um Wohnraum, sondern um Lebensqualität und soziale Verantwortung – ein Konzept, das in der heutigen Zeit mehr denn je gefragt ist.
Mit dem Einzug der Mieterinnen und Mieter wird „Unsereins“ endgültig zu einem Zuhause für alle Generationen. Der Neubau des Frauenhauses zeigt, wie wichtig es ist, Schutzräume für gefährdete Frauen zu schaffen. In einer Zeit, in der das Thema Gewaltschutz immer präsenter wird, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Auch der Ausbau von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderung wird weiterhin vorangetrieben, was der Gesellschaft gut tut.
Insgesamt ist das Wohnprojekt in Steyr ein leuchtendes Beispiel dafür, wie soziale Verantwortung und Lebensqualität Hand in Hand gehen können. Die Menschen, die hier wohnen werden, dürfen sich auf ein neues Kapitel in ihrem Leben freuen – und wir dürfen gespannt sein, wie sich das Miteinander in diesem lebendigen Quartier entwickeln wird.
