Fünf Jahre Repair-Café: Gemeinsam gegen den Müll und für die Nachhaltigkeit!
Heute ist der 26. September 2026. Ein besonderer Tag für das Repair-Café im Ressourcenpark Ratschendorf, denn es wird fünf Jahre alt! Ein halbes Jahrzehnt, in dem ehrenamtliche Helfer unermüdlich daran gearbeitet haben, kaputte Geräte zu reparieren und so einen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten. Das klingt doch einfach wunderbar, oder? Bei einem Festakt mit vielen Ehrengästen wurde auf die Erfolge zurückgeblickt. Anton Edler, der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Radkersburg, sprach den freiwilligen Helfern seinen Dank aus. Sie alle haben sich mit Herz und Hingabe für die Sache eingesetzt.
Klaus Seidl, ein langjähriger Mitarbeiter, hatte ein Lächeln auf den Lippen, während er die Freude der Menschen beschrieb, wenn ihre Lieblingsgeräte wieder funktionieren. Das ist doch genial, oder? Wolfgang Haiden, Geschäftsführer des AWV, hob in seiner Rede die Bedeutung der Müllvermeidung hervor. Mit 21 durchgeführten Reparaturtagen und etwa 400 reparierten Geräten, von denen zwei Drittel erfolgreich waren, kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen! Der Kaffee und die Mehlspeisen, die im Café angeboten werden, runden das Erlebnis ab. Man kommt also nicht nur zum Reparieren, sondern auch zum Plaudern und Genießen.
Freiwillige Helfer gesucht
Der Bedarf an ehrenamtlichen Helfern ist groß. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob in der Reparatur von Kleidung, elektrischen Geräten, Fahrrädern oder Möbeln – jeder kann mitmachen. Auch Gastgeber und Gastgeberinnen werden gesucht, um Besucher willkommen zu heißen und für das leibliche Wohl zu sorgen. Wenn du Computerkenntnisse hast, könntest du sogar die Webseite aktuell halten und in sozialen Medien aktiv sein – eine spannende Herausforderung! Wer Lust hat, kann sich direkt bei den Organisatoren im Wohnort melden.
Die Zusammenarbeit mit regionalen Schulen, wie der HLW Mureck und der i:HTL Bad Radkersburg, zeigt, dass die Idee eines Repair-Cafés auch die jüngere Generation begeistert. Das „Repair-Café on tour“ bringt die Idee in verschiedene Orte – eine tolle Möglichkeit, um noch mehr Menschen für das Reparieren statt Wegwerfen zu sensibilisieren.
Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit
Repair Cafés sind nicht nur Orte der Reparatur, sie sind soziale Treffpunkte, an denen Menschen zusammenkommen. Das Ziel ist klar: Müll vermeiden und Ressourcen schonen. Oft sind die Reparaturen kostenlos, die Materialkosten werden häufig durch Spenden gedeckt. Beliebte Reparaturgegenstände sind neben Elektronik auch Kleidung, Möbel und Fahrräder – der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Mit einem durchschnittlichen Einnahmen von 150 bis 200 Euro pro Veranstaltung kommt eine Summe von etwa 2.800 Euro für karitative Zwecke zusammen. Das ist doch eine schöne Sache!
Insgesamt ist das Repair-Café im Ressourcenpark Ratschendorf nicht nur ein Erfolgsmodell, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Während in der heutigen Gesellschaft oft der schnelle Konsum im Vordergrund steht, zeigt dieses Café, dass wir auch anders denken können. Und wenn mal etwas nicht repariert werden kann, gibt es immer noch professionelle Reparaturdienste oder kreative Recycling- und Upcycling-Ideen. Also, warum nicht einfach mal vorbeischauen und selbst Hand anlegen? Wer weiß, vielleicht findet sich ja auch das ein oder andere Schätzchen, das wieder zum Leben erweckt werden kann!
