Am 17. April fand der 17. „Be the Best“-Wettbewerb des Fördervereins Technik Tirol statt. In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung: 35 Teams nahmen teil, was die höchste Anzahl in der Geschichte des Wettbewerbs darstellt. Die kreativen Köpfe hinter den Projekten hatten die Möglichkeit, ihre Ideen vor einer Fachjury und einem interessierten Publikum zu präsentieren. Bewertet wurden dabei nicht nur die Kreativität und das technische Know-how, sondern auch interdisziplinäres Denken, praktische Umsetzung und die Präsentation der Projekte.
Die Jury, bestehend aus Klaus Vogler von der Bildungsdirektion Tirol, Lukas Winiwarter von der Uni Innsbruck und Benjamin Massow vom MCI, hatte die schwierige Aufgabe, die besten Projekte auszuwählen. Besonders beeindruckend war die Leistung der HTL Imst, die das Podium mit zwei der drei Top-Platzierungen dominierte. Der erste Platz ging an das Projekt „Holzrennrad“ von Vincenz Sonderegger und Adrian Müller, das eine innovative Verbindung von Holz und Carbon darstellt, mit einem minimierten Carbon-Einsatz und hoher Leistungsfähigkeit.
Erfolgreiche Projekte und Preise
Den zweiten Platz erreichte das Projekt „Holsense“ von Tobias Regensburger und Lukas Plattner, ein Lernobjekt zur Förderung von Sinne, Motorik und kognitiven Fähigkeiten. Auf dem dritten Platz landete das Team von der HTL Anichstraße mit ihrem Projekt „Deltra“, einem Großraum-3D-Drucker für Biomedizin und Gesundheitstechnik, der Unterstützung bei Exoskeletten und Sensoriklösungen bietet.
Die Siegerteams dürfen sich auf eine gemeinsame Reise in eine europäische Hauptstadt freuen. Alle Teilnehmer erhielten zudem Goody-Bags mit technischen Gadgets, die vom Förderverein Technik Tirol und seinen Partnern bereitgestellt wurden. Weitere Informationen und Bilder sind auf www.technik-tirol.at verfügbar.
Forschung und Bildung in Österreich
In Österreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, sich mit Wissenschaft und Forschung auseinanderzusetzen. So sind Schulklassen eingeladen, Young-Science-Tage zu veranstalten. Diese Veranstaltungen sollen den Schülern helfen, tiefer in die Welt der Forschung einzutauchen. Die Ergebnisse dieser Projekte können von den Teilnehmern in Kleingruppen oder als Klasse dokumentiert und beim OeAD eingereicht werden.
Die Beiträge werden in drei Kategorien eingeteilt: Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Die kreativsten Einreichungen werden mit bis zu 1.000 Euro für die Klassenkasse belohnt, während die besten Arbeiten im Rahmen des Young-Science-Kongresses im Herbst 2025 ausgestellt werden. Die Einreichfrist endet am 10. Juli 2026, und alle Schulen aus ganz Österreich sind eingeladen, daran teilzunehmen. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, das Interesse der Schüler an Wissenschaft und Technik zu fördern und ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten.