18 Jahre historia.scribere: Jubiläumsausgabe mit herausragenden Leistungen von Studierenden der Universität Innsbruck
Heute ist der 17.07.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Geschichtswissenschaften hier in Innsbruck. Am 24. Juni 2026 wurde die 18. Ausgabe der e-Zeitschrift historia.scribere veröffentlicht. Diese besondere Ausgabe feiert nicht nur das 18-jährige Bestehen der Zeitschrift, sondern auch die hervorragenden Leistungen von elf Studierenden der Universität Innsbruck, die für ihre Arbeiten ausgezeichnet wurden. Das ist doch ein Grund zum Feiern!
Im Herbst 2025 hatten 29 Arbeiten den Weg ins Peer-Review-Verfahren gefunden, von denen letztlich 13 zur Veröffentlichung ausgewählt wurden. Die Autor:innen haben ihre Texte noch einmal überarbeitet, um die Leser:innen mit frischen Perspektiven und interessanten Themen zu begeistern. Die Preisverleihung, die im kleinen Hörsaal des Ágnes-Heller-Hauses stattfand, war ein festlicher Anlass – ein Buffet durfte natürlich auch nicht fehlen.
Preisträger:innen im Spotlight
Besonders hervorgehoben wurden drei Arbeiten, die den begehrten Best-Paper-Award erhielten. Ina Westreicher wurde für ihre Bachelorarbeit über neuassyrische Königsinschriften ausgezeichnet, während Fabian Guntram Holzer für seine Analyse der letzten staufischen Wahlversuche geehrt wurde. Elisa Wasserer überzeugte mit ihrer Arbeit über Männlichkeitskonzepte in Interwar-Filmen. Diese Themenvielfalt zeigt, wie dynamisch und spannend die Geschichtswissenschaft ist!
Ein weiteres Highlight waren die Sonderpreise, die in diesem Jahr neu eingeführt wurden. Der Sonderpreis des Austrian Marshall Plan Center for European Studies (UNO) ging an Daniel Kompatscher für seine Untersuchung über Religion in der frühneuzeitlichen Korrespondenz. Moritz Moosmayer erhielt den Sonderpreis des Forschungszentrums Regionalgeschichte für seine Bachelorarbeit über Homosexualitätsvorwürfe gegen das Servitenkloster Innsbruck. Gratulation an alle Preisträger:innen!
Die Autor:innen und ihre Geschichten
Zu den weiteren Autor:innen, die zur 18. Ausgabe beigetragen haben, zählen Georg Ebster, Sarah-Maria Feuerstein, Antonia Jaros, Rafael Tobias Kirchler, Niklas Kuschick und Julia Plewka. Ihre Arbeiten decken ein breites Spektrum an Themen und Epochen ab, was zeigt, wie aktiv die Studierenden zum Forschungsdiskurs beitragen. Es ist spannend zu sehen, wie vielfältig die Perspektiven sind, die hier präsentiert werden.
Das historia.scribere-Team hat auch ein interessantes Interview mit Matthias Egger vom Stadtarchiv Innsbruck geführt, in dem die Anfangszeit der Zeitschrift beleuchtet wird. Solche Einblicke sind goldwert, um die Entwicklung und die Herausforderungen, die die Zeitschrift im Laufe der Jahre gemeistert hat, besser zu verstehen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe beginnen bereits bald. Einreichungen werden voraussichtlich ab November 2025 möglich sein. Das historia.scribere-Team wünscht sich ein zahlreiches Lesepublikum, so wie in den Vorjahren, und freut sich auf neue Beiträge. Wer selbst einmal seine Arbeit einreichen möchte, sollte die Augen offenhalten – weitere Informationen werden rechtzeitig kommuniziert.
Ein großes Dankeschön geht an alle Unterstützer:innen, die dieses Projekt möglich gemacht haben: die Philosophisch-Historische Fakultät, die historischen Institute, Emeriti, Reviewer:innen, das Forschungszentrum Regionalgeschichte, das UNO-Center Austria, das Vizerektorat für Forschung, Studia und die Innsbruck University Press. Ohne diese Unterstützung wäre das alles nicht möglich gewesen!
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