Heute ist der 6.07.2026 und der Stadtteil Arzl erstrahlt in neuem Licht. MeinBezirk hat sich in dieser Woche intensiv mit Arzl beschäftigt, und das aus gutem Grund. Der Fokus liegt auf der Arzler Alm, dem Ursprung des Stadtteils und den engagierten Tiroler Bäuerinnen, die das Herz der Region bilden. Anlässlich des „Jahres der Bäuerinnen 2026“ wird den inspirierenden Frauen, die hinter dem täglichen Schaffensprozess stehen, eine Stimme gegeben. Bei einer Pressekonferenz am Surerhof in Thaur haben Produzentinnen der Bauernkiste, wie Andrea Schreiner vom Mallnhof in Innsbruck-Arzl, ihre Geschichten geteilt.

Andrea, die ursprünglich als Finanzbuchhalterin arbeitete, hat den Schritt gewagt und eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert. Sie hat ihren Milchviehbetrieb auf Milchschafe umgestellt und produziert nun eine Vielzahl von Schafmilchprodukten in ihrer Hofkäserei für die Bauernkiste. Diese Initiative liefert seit 29 Jahren regionale Lebensmittel direkt vom Bauernhof. Die Bauernkiste wurde 1997 von der Agrarökonomin Therese Fiegl gegründet und vermarktet die Produkte von rund 60 Tiroler Bäuerinnen und Bauern. Das Sortiment umfasst etwa 550 Produkte, und wöchentlich werden rund 700 Mehrwegkisten ausgeliefert – ein bemerkenswerter Beitrag zur lokalen Wirtschaft!

Die Arzler Alm und ihre Geschichte

Die Arzler Alm, die auf stolzen 1.067 Metern Seehöhe liegt, ist nicht nur für ihre idyllische Lage bekannt, sondern auch für die Lawinengefahr, die in dieser Region besteht. Die Arzler-Alm-Lawine zählt zu den gefährlichsten im Raum Innsbruck. Historische Aufzeichnungen belegen, dass Lawinen bis in den Siedlungsraum des Stadtteils Mühlau gelangten. Der Ursprung des Namens Arzl leitet sich übrigens von „Arcella“ ab, was auf Latein „Burg“ bedeutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Arzl im Jahr 1187, und 1313 bildete es zusammen mit Mühlau eine Steuer- und Flurgemeinde. Die Kapelle am Kalvarienberg, die 1664 errichtet wurde, überstand eine verheerende Feuersbrunst im Jahr 1756, die den Großteil der Siedlung zerstörte.

Arzl hat eine bewegte Geschichte. 1940 wurde der Stadtteil während der NS-Herrschaft mit Innsbruck vereinigt, und diese Entscheidung wurde 1946 durch eine Volksabstimmung bekräftigt. Die Arzler Alm bleibt der Tradition treu und ist für alle Gäste offen. Das Team legt großen Wert auf Regionalität und Saisonalität, was nicht nur den Gästen zugutekommt, sondern auch den Bauern, die das Auftriebsrecht haben. Die Philosophie der Alm dreht sich um Professionalität, Schnelligkeit und Respekt – Werte, die in der heutigen Zeit nicht hoch genug geschätzt werden können.

Ein Genuss für alle Sinne

Die Arzler Alm möchte nicht nur Innsbrucker und Tiroler, sondern auch Gäste aus anderen Regionen eine erholsame Zeit bieten. Hier wird ein alpin urbaner Lifestyle angestrebt, während gleichzeitig die alpine Tradition bewahrt bleibt. Das spüren die Gäste beim Genuss der regionalen Köstlichkeiten, die die Bäuerinnen und Bauern der Umgebung anbieten. Die Kombination aus Natur, Kultur und kulinarischem Genuss macht den Besuch auf der Arzler Alm zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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Wenn man durch die malerischen Landschaften und die herzliche Atmosphäre schreitet, wird schnell klar, warum die Arzler Alm und die engagierten Bäuerinnen eine so bedeutende Rolle in der Region spielen. Es ist nicht nur die Landschaft, die begeistert, sondern auch die Menschen, die voller Leidenschaft ihre Traditionen und Produkte näherbringen. Diese Geschichten sind es, die Arzl lebendig und einzigartig machen.

Für weitere Informationen und Einblicke in das Leben in Arzl kann der Leser die Quelle näher erkunden: MeinBezirk und die Arzler Alm selbst unter arzleralm.at.

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