DIGIWAY: Sicheres Bergwandern durch digitale Tourenplanung in Tirol, Südtirol und Trentino
In der malerischen Bergwelt von Tirol, Südtirol und Trentino hat ein neues Projekt das Licht der Welt erblickt: DIGIWAY. Es zielt darauf ab, die digitale Tourenplanung für Wanderer zu verbessern und somit die Sicherheit auf den Bergwegen zu erhöhen. Bergwandern ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, aber gleichzeitig auch gefährlich. Erschreckende 37% der tödlichen Unfälle beim Bergwandern in Österreich sind auf Abstürze zurückzuführen. Das sollte einen schon nachdenklich stimmen, oder? Genau hier setzt DIGIWAY an.
Eine der zentralen Innovationen des Projekts ist die neu entwickelte Ausgesetztheitskarte. Diese Karte visualisiert die Absturzgefahren an Bergwegen in vier Farbstufen, die von grün bis rot reichen – eine wahre Orientierungshilfe! Der Einsatz modernster GIS-Technologie macht es möglich, dass Wanderer genau sehen können, wo die Gefahren lauern. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn immer mehr Menschen verlassen sich auf digitale Apps zur Tourenplanung, häufig ohne die Verlässlichkeit der Daten zu hinterfragen.
Ein digitales Vergleichstool für mehr Sicherheit
Ein weiteres Highlight des Projekts ist das digitale Vergleichstool, das die unterschiedlichen Wegeklassifikationen in der Euregio verständlich macht. Oft ist es für Wanderer verwirrend, da Tirol und Trentino unterschiedliche Klassifikationen nutzen. Mit diesem Tool wird nun ein einheitlicher Standard geschaffen, der dreisprachig ist und sich problemlos in externe Webseiten integrieren lässt. Das ist doch mal ein echter Fortschritt!
Das Projekt wurde von den beiden Landeshauptmannstellvertretern Philip Wohlgemuth und Josef Geisler vorgestellt. Sie betonten die Bedeutung von DIGIWAY für die Sicherheit am Berg und die Eigenverantwortung der Wanderer. Schließlich ist der Berg nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern auch ein Ort, an dem man Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen muss. Die amtlichen Wegedaten aus Tirol, Südtirol und Trentino werden in einer gemeinsamen Datenbank zusammengeführt und stehen über den Open Data Hub des NOI Techpark der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Finanzierung und Projektlaufzeit
Mit einem Budget von rund 700.000 Euro wird DIGIWAY zu 90% durch INTERREG-Förderungen der EU finanziert. Ein lukratives Investment, das sich hoffentlich auch in der Sicherheit der Wanderer niederschlägt. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Januar 2024 bis Juni 2026. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber auch nach einer großartigen Gelegenheit, die Bergwelt sicherer und zugänglicher zu gestalten.
Was ich persönlich an diesem Projekt so spannend finde, ist die Kombination aus modernster Technologie und dem alten, ehrwürdigen Brauch des Bergwanderns. Es ist, als würde man die Tradition des Wanderns mit der Zukunft verbinden. In einer Zeit, in der digitale Tools mehr denn je gefragt sind, ist DIGIWAY genau das, was wir brauchen, um sicher und informiert durch die Berge zu ziehen. Lassen wir uns überraschen, welche weiteren Innovationen in den kommenden Jahren noch auf uns warten!
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