In Innsbruck gibt es Neuigkeiten, die für frischen Wind sorgen! Das Amtsmagazin „Innsbruck informiert“ hat sich einem Relaunch unterzogen. Unter der Leitung von Bürgermeister Johannes Anzengruber wird betont, dass das Magazin eine wichtige informative Funktion für alle Innsbrucker Bürger hat. Es bietet nicht nur Neuigkeiten aus dem Stadtmagistrat, sondern informiert auch über politische Beschlüsse und Entwicklungen in den Stadtteilen. Die Chefredakteurin Katharina Rudig hebt hervor, wie sich das Mitteilungsblatt zu einem modernen Magazin weiterentwickelt hat. Der Fokus der Maiausgabe liegt auf dem Marken-Relaunch und den damit verbundenen Mehrwerten.

Besonders spannend wird die Maiausgabe durch die Schwerpunkte, die sie setzt. So wird etwa das Pilotprojekt Superblock in Dreiheiligen behandelt, ebenso wie die Arbeit des Behindertenbeirats und der Sozialroutenplan. Auch der Pflegebeirat findet Erwähnung. Die Ressorts Kultur und Sport berichten über die Leseaktion „Innsbruck liest“, die Fördergalerie Plattform 6020 und die neue Bike- und Trail-Saison. Die Rubrik „Panorama“ bietet Tipps aus der Stadtgärtnerei und beleuchtet historische Seiten des Stadtarchivs. Eine Neuheit ist die Familien-Seite sowie das monatliche Porträt eines Stadtmagistratsmitarbeiters. Zudem können die Innsbrucker sich aktiv an der Heftgestaltung beteiligen: Im Rahmen der Rubrik #INNstablick sind monatliche Fotos der Bürger gefragt.

Ein moderner Markenauftritt

Doch das ist noch nicht alles! Innsbruck präsentiert sich nicht nur in einem neuen Look, sondern auch die Markenidentität wird überarbeitet. Gemeinsam mit Innsbruck Marketing und Innsbruck Tourismus wird ein modernes Designsystem entwickelt, das die Bevölkerung stärker einbindet und die Stadt klarer im internationalen Wettbewerb positioniert. Bürgermeister Anzengruber beschreibt den Relaunch als ein Bekenntnis zum Standort. Nach über zehn Jahren wird das visuelle Erscheinungsbild überarbeitet, wobei das Logo erhalten bleibt, aber flexibler eingesetzt wird. Zu den neuen Farben gehören „Hofgarten-Grün“, „Zirben-Grün“, „Fernsicht-Blau“ und „Bergisel-Violett“. Die neue Typografie und Bildsprache sollen sowohl digital als auch analog ansprechend wirken.

Ein ganz besonderes Highlight ist die Plattform „Innsbruck Momente“, die Bürger dazu einlädt, persönliche Lieblingsorte und Erlebnisse zu teilen. Eine interaktive Karte zeigt die Beiträge der Bürger und ergänzt die Inhalte über Social Media sowie städtische Kanäle. Auch eine digitale Stele im Stadtzentrum wird installiert, um die Bürgerbeteiligung sichtbar zu machen. Die Finanzierung des Marken-Relaunchs beläuft sich auf etwa 378.000 Euro, wobei die Stadt etwa 80% des Gesamtbudgets übernimmt. Ein Markenbeirat, der Vertreter von Stadt, Wirtschaftskammer und Zentrumsverein umfasst, begleitet diesen Prozess.

Partizipation und Mitgestaltung

Das Bedürfnis nach Bürger:innenbeteiligung ist in Innsbruck spürbar gewachsen. Die Stadt hat erkannt, wie wichtig es ist, dass die Bevölkerung in städtische Projekte einbezogen wird. Das Referat für Bürger:innenbeteiligung und partizipative Stadtgestaltung kümmert sich um die Einbindung der Bürger in Stadtentwicklungsprojekte. Hierbei geht es darum, unterschiedliche Meinungen zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Die Bürger:innen können über die Plattform mitgestalten.innsbruck.gv.at Ideen einreichen, die bei genügend Stimmen weiterverarbeitet werden.

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Ein besonderes Format sind die Bürger:innen-Räte, in denen zufällig ausgewählte Bürger:innen über wichtige Fragen der Stadt beraten. Diese Räte bringen die Perspektiven der Bevölkerung ein, auch wenn sie keine verbindlichen politischen Entscheidungen treffen. Die Ergebnisse werden in einem Stadtforum vorgestellt und in einem Bericht dokumentiert. Außerdem wird die Mitgestaltung im öffentlichen Raum gefördert, etwa durch Streetart-Workshops oder die Möglichkeit, Petitionen einzureichen. So wird nicht nur die Mitbestimmung gefördert, sondern auch der kreative Austausch unter den Bürgern.

Innsbruck zeigt sich also als eine Stadt, die auf die Stimmen ihrer Bürger hört und diese aktiv einbindet. Mit dem Relaunch des Amtsmagazins und der neuen Markenidentität wird nicht nur die Kommunikation modernisiert, sondern auch der Weg für eine lebendige, partizipative Stadtgestaltung geebnet. Mehr Informationen sind auch online im PDF-Format verfügbar, und das Heftearchiv reicht bis ins Jahr 1934 zurück. So bleibt die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft lebendig und zugänglich.