Gestern, am 16. Juni 2026, war ein ganz besonderer Tag für die junge Kletterin Lilli Marie Laschitz aus Klagenfurt. Bei ihrem ersten Weltcup-Einsatz im Paraklettern, der im malerischen Innsbruck stattfand, erkämpfte sie sich die Silbermedaille. Ein wirklich beeindruckendes Debüt für die erst 16-Jährige! Laschitz erreichte in der Finalrunde der Kategorie B1 sage und schreibe 33 Griffe, nur ein Griff hinter der Siegerin Hiromi Aoki aus Japan, die 34+ Griffe schaffte. Wow!

Die Atmosphäre während des Wettbewerbs war wohl einzigartig, und Lilli konnte sich auf die Unterstützung ihrer Trainerin Annika Behlen verlassen, die ihr während des Wettkampfs wertvolle Informationen zur Route gab. Laschitz selbst äußerte sich nach dem Wettkampf überaus begeistert und aufgeregt. „Es war einfach nur geil!“, könnte man sagen, wenn man sie so sieht. Ihre Trainerin Behlen spielt eine zentrale Rolle in ihrer Entwicklung und hat sie von Anfang an auf ihrem Weg begleitet.

Ein großer Schritt für Lilli

Laschitz ist nicht nur eine talentierte Kletterin, sie gilt auch als eine der größten Hoffnungen im österreichischen Paraklettersport. Ihr Weg begann schon in ihrer Kindheit, als sie mit acht Jahren das Klettern für sich entdeckte. Die Silbermedaille beim Weltcup in Innsbruck ist ein bedeutender Schritt in Richtung Weltspitze für Lilli und ihr Trainerteam. Außerdem hat sie sich mit diesem Erfolg auch für die nächste Station der World Climbing Para Series qualifiziert, die am 28. und 29. August 2026 in Laval, Frankreich, stattfinden wird.

Landessportdirektor Arno Arthofer gratulierte Lilli nach ihrem beeindruckenden Auftritt und hob die Bedeutung der Vereinsarbeit und des Umfelds hervor. „Diese Leistung zeigt, dass Kärntner Sportler international erfolgreich sein können“, so Arthofer. Der Paraclimbing-Weltcup in Innsbruck ist nicht nur für Laschitz eine bedeutende Veranstaltung, sondern er trägt auch zur Sichtbarkeit und Anerkennung des Parakletterns bei.

Sportklettern auf dem Vormarsch

Die International Federation of Sport Climbing (IFSC), die am 10. Dezember 2025 in World Climbing umbenannt wurde, hat in den letzten Jahren viel für den Sport getan. Sportklettern hat enorm an Popularität gewonnen und wird nicht nur bei den Olympischen Spielen Tokio 2020, sondern auch bei den kommenden Spielen in Paris 2024 und Los Angeles 2028 eine Rolle spielen. Besonders spannend ist, dass Para Climbing erstmals im paralympischen Programm vertreten sein wird – ein echter Meilenstein!

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Wie sich die Dinge entwickeln, bleibt abzuwarten. Lilli Marie Laschitz ist auf jeden Fall auf dem besten Weg, die österreichische Paraklettergemeinschaft stolz zu machen und vielleicht sogar bei den Paralympics für Furore zu sorgen. Ihre Leistung in Innsbruck hat das Potenzial, der Beginn einer großartigen Karriere zu sein. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für dieses talentierte Mädchen bereithält!

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