In Innsbruck hat das RAIQA-Quartier seine Tore geöffnet, nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt. Dieses zukunftsweisende Projekt, das die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG ins Leben gerufen hat, soll nicht nur eine neue Zentrale für die Bank bieten, sondern auch als Ort der Begegnung und Vernetzung dienen. Erste Shops, darunter eine Bank, ein Bistro und ein Hotel, sind bereits in den Räumlichkeiten an den Start gegangen. Vorstandsvorsitzender Thomas Wass hebt die zentrale Lage des Standorts hervor, die den neuen Treffpunkt in der Stadt besonders attraktiv macht.

Die ersten zehn Shops und die Passage wurden in der Vorwoche eröffnet, und bereits rund 500 Mitarbeitende der Raiffeisen-Landesbank Tirol sind in die neuen Büroräume umgezogen. Ein besonderes Highlight ist das moderne Rooftop-Lokal namens loft9, das im neunten Stockwerk eine beeindruckende Aussicht bietet. Am 4. Mai öffnet zudem die Bankstelle, die Kunstbrücke sowie das Qultbistro FRIEDA, das eine kuratierte Krimibibliothek mit 350 Büchern bereithält. Regelmäßige Lesungen von Bestsellerautoren, beginnend mit Sebastian Fitzek am 21. Mai, sind ebenfalls geplant.

Baufortschritt und Visionen

Das gesamte Projekt hat ein Investitionsvolumen von 155 Millionen Euro und liegt im Zeit- und Kostenrahmen. Die Bauarbeiten in der Adamgasse sind weit fortgeschritten; der Rohbau des Bauteils B, welches die Shop- und Gastrowelt beherbergt, ist bereits abgeschlossen. Die Revitalisierung des Turms als zentrales Tragwerk für das neue Haupthaus steht kurz vor dem Abschluss. Ein markantes architektonisches Element des RAIQA-Quartiers ist der schwebende Gebäudeflügel, auch bekannt als Hammerkopf, der auf der Nordseite des Haupthauses thront.

Die Rohbauarbeiten, die im Oktober 2022 begonnen haben, wurden von STRABAG durchgeführt und sollen bis Sommer 2024 abgeschlossen sein. Dabei kommen täglich über 100 Fachkräfte zum Einsatz, unterstützt von fünf Kränen. Der Hammerkopf wird 1.800 Tonnen tragen und 16 Hotelzimmer ohne Stützen beherbergen. Das Atrium, das als Begegnungsort zwischen Bank und Hotel dient, hat eine Grundfläche von 440 m² und ein Volumen von 16.800 m³.

Nachhaltigkeit und regionale Werte

Ein zentraler Aspekt des RAIQA-Quartiers ist die nachhaltige Quartiersentwicklung, die durch Bauen im Bestand, Sanierung und Revitalisierung bestehender Gebäude geprägt ist. 70 % des Materialeinsatzes, darunter 22.000 m³ Beton und 3.000 Tonnen Baustahl, wurden bereits integriert. Ab Frühjahr 2024 wird zudem ein Holzbau auf das vierte Obergeschoss aufgesetzt, was die ökologische Ausrichtung des Projekts unterstreicht.

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Die Flächen im Bauteil B im Nordosten des Quartiers bieten Platz für Retail und Gastronomie, wobei ein Restaurant mit 560 m² und einer Terrasse von 240 m² geplant ist. Der Fokus liegt auf regionalen Anbietern und Produkten, was einen weiteren Beitrag zur lokalen Wirtschaft leisten wird.

Das offizielle Eröffnungs-Festakt des RAIQA-Quartiers ist für den 13. Mai angesetzt, und mit der Eröffnung des Radisson RED Hotels, das 161 Zimmer und Suiten umfasst, wird das Quartier weiter an Attraktivität gewinnen.

Insgesamt zeigt das RAIQA-Quartier, dass Innsbruck auf dem Weg ist, sich als modernes Zentrum für Begegnung, Arbeit und Freizeit zu etablieren. Das Projekt setzt nicht nur neue Maßstäbe in der Architektur und Stadtentwicklung, sondern fördert auch den Austausch und die Vernetzung der Menschen in der Region.

Für weitere Informationen können Sie die ausführliche Berichterstattung auf Krone.at und MeinBezirk.at nachlesen.