Heute ist der 18.04.2026 und in Innsbruck gibt es spannende Neuigkeiten aus dem Bereich Wohnbau. Zu Jahresbeginn stellte das Land Tirol Fördermittel in Millionenhöhe für den Wohnbau im Bezirk Innsbruck-Land bereit. Insgesamt wurden für das erste Quartal 2026 48 Millionen Euro für Wohnbauprojekte beschlossen. Diese Mittel sollen einen wichtigen Beitrag zur Schaffung und Sanierung von Wohnraum leisten und damit auch zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region beitragen.
Von den bereitgestellten 48 Millionen Euro entfallen 34,9 Millionen Euro auf 2435 neu errichtete oder sanierte Wohnungen. Iris Zangerl-Walser, die VP-Landtagsabgeordnete, hebt die soziale Treffsicherheit der Wohnbauförderung hervor und betont die wirtschaftlichen Impulse, die diese Mittel für lokale Betriebe mit sich bringen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Sanierungsoffensive, die zur Energieautonomie Tirols bis 2050 beitragen soll. Darüber hinaus sind 13,7 Millionen Euro für die Objektförderung im Bezirk vorgesehen. Ansuchen für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfen können bei den zuständigen Bezirkshauptmannschaften gestellt werden. Weitere Details zu diesen Förderungen sind in einem Artikel auf MeinBezirk zu finden.
Neue Regelungen ab September 2024
Die Wohnbauförderung in Tirol wird jedoch nicht nur im Jahr 2026, sondern auch in Zukunft von Bedeutung sein. Ab September 2024 treten neue Regelungen zur Tiroler Wohnbauförderung in Kraft. Diese Änderungen umfassen unter anderem eine Erhöhung der Einkommensgrenzen, die es mehr Haushalten ermöglichen sollen, von den Förderungen zu profitieren. So steigt die Einkommensgrenze für einen Haushalt mit einer Person von 3.600 Euro auf 3.800 Euro netto monatlich. Auch für Haushalte mit zwei Personen gibt es Verbesserungen: Die neue Grenze liegt nun bei 6.300 Euro netto.
Zusätzlich wird die pauschale Erwerbsförderung auf 27.500 Euro angehoben, was sowohl für den Erwerb neuer als auch gebrauchter Wohnungen gilt. Dies soll den Zugang zu Wohnraum erleichtern und vor allem Familien unterstützen. Auch klimafreundliche Maßnahmen werden gefördert, etwa gegen sommerliche Überwärmung oder die Verwendung von umweltfreundlichen Dämmstoffen. Diese Anpassungen sind Teil eines umfassenden Plans, der auch eine vereinfachte Antragstellung und schnellere Vergabe von objektgeförderten Wohnungen vorsieht.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass Tirol aktiv an der Schaffung von Wohnraum arbeitet und gleichzeitig auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingeht. Die bevorstehenden Änderungen ab September 2024 werden sicherlich dazu beitragen, dass noch mehr Menschen von den Förderungen profitieren können und die Lebensqualität in der Region weiter steigt. Mehr Informationen zu den neuen Regelungen finden Sie auf der Webseite der Arbeiterkammer Tirol.