Ehrenamtliche Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“ durch Tirol und Südtirol
Heute ist der 13.06.2026 und die Stadt Kitzbühel erlebte einen besonderen Moment, als die beiden Koordinatorinnen Simone Ortner-Trebo und Angelika Koidl im Rahmen des „Jahres des Ehrenamts 2026“ zu ihrer Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“ Halt machten. Die Tour, die über eine Strecke von rund 500 Kilometern durch Tirol und Südtirol führt, hat es sich zum Ziel gesetzt, das freiwillige Engagement in den Fokus zu rücken und soziale Initiativen zu besuchen. Vor dem offiziellen Start in Kufstein halfen die beiden Frauen sogar bei einem Projekt der Lebenshilfe, wo sie Hochbeete bepflanzten. Das zeigt schon mal, wie sehr sie sich für die gute Sache einsetzen!
Die erste Etappe führte sie in Richtung St. Johann. Hier konnten Interessierte ein Teilstück der Tour mitradeln – und das, obwohl das Wetter alles andere als einladend war. Dennoch ließen sich die Teilnehmer nicht abhalten und unterstrichen damit den Geist des Ehrenamts. Die Etappe „22 km Ehrenamt“ führte von St. Johann über Kitzbühel nach Brixen und sollte das freiwillige Engagement in der Region hervorheben. Ein echtes Highlight der Tour war das Generationen-Speed-Dating im Kulturcafé KC750 in Kitzbühel. Hier konnten Jung und Alt ins Gespräch kommen, was für viele eine willkommene Abwechslung war.
Spontane Hilfe und Engagement
Wie es oft so ist, gab es auch hier ein wenig Drama: Die Teilnahme von Schülern der Handelsakademie Kitzbühel wurde kurzfristig von Direktor Fritz Eller untersagt, was auf Kommunikationsprobleme zurückgeführt wurde. Doch keine Sorge, die Berufsschülerinnen der Berufsschule Kitzbühel haben sofort eingesprungen und ermöglichten so die Durchführung der Veranstaltung. Das zeigt, dass immer jemand bereit ist, die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken!
In den Gesprächen waren auch Hildegard und Maria vom Zeitpolster-Team St. Johann sowie Sigrid Wörgötter vom Hospizteam Bezirk Kitzbühel anwesend. Diese Begegnungen sind es, die das Ehrenamt lebendig machen. Nach dem Stopp in Kitzbühel radelten Ortner-Trebo und Koidl weiter Richtung Schwaz. Ihr Engagement soll symbolisieren, dass jeder Kilometer für die ehrenamtlichen Helfer steht, die in Tirol so viel leisten.
Freiwilliges Engagement in Österreich
Wusstet ihr, dass über 48 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren in Österreich Freiwilligenarbeit leisten? Das ist eine beeindruckende Zahl! Das Sozialministerium fördert solche Initiativen durch attraktive Rahmenbedingungen, und seit 2012 gibt es sogar ein Freiwilligengesetz, das die Förderung von Freiwilligenarbeit regelt. Alle fünf Jahre wird zudem ein Bericht über die Lage und Entwicklung des freiwilligen Engagements erstellt. Der letzte österreichische Freiwilligenbericht zeigt, dass rund 3,7 Millionen Menschen in Österreich außerhalb ihres eigenen Haushalts freiwillig aktiv sind.
Das alles passt wunderbar zu der Initiative von Ortner-Trebo und Koidl. Sie setzen ein Zeichen und erinnern uns daran, wie wichtig und wertvoll freiwilliges Engagement für unsere Gemeinschaft ist. Es ist schön zu sehen, dass Menschen bereit sind, ihre Zeit und Energie in die Gesellschaft zu investieren, sei es im informellen Bereich oder in Organisationen und Vereinen. Einmal mehr wird hier deutlich, dass das Ehrenamt nicht nur eine wichtige Stütze der Gesellschaft ist, sondern auch eine Quelle der Inspiration und des Zusammenhalts für uns alle.
