Heute ist der 24.05.2026 und wir blicken zurück auf ein spannendes Wochenende beim Golfturnier der Soudal Open im Rinkven International Golf Club, nördlich von Antwerpen. Der Kurs, ein klassischer Parkland-Kurs mit engen Schneisen und stark ondulierten Grüns, stellte die 156 Spieler vor eine echte Herausforderung. Max Steinlechner, der einzige österreichische Teilnehmer, startete mit einer 73er Runde (+2), konnte sich aber am Freitag mit einer starken 66 (-5) deutlich verbessern und sich für das Wochenende qualifizieren. Sein Spiel war von Höhen und Tiefen geprägt. Auf der ersten Runde gelang nicht alles wie erhofft, aber Steinlechner zeigte Kampfgeist.
Am Moving Day, einem Schlüsseltag für viele Spieler, spielte er eine 68 (-3) und kletterte in der Rangliste. Doch die Finalrunde am Sonntag brachte einen weiteren Rückschlag. Nach einem Bogey auf der ersten Bahn stabilisierte er sein Spiel und glich sein Score am Par 5 der 5 aus. Leider gab es auf der 10 Schwierigkeiten, die ihn zurückwarfen. Doch er fand zurück ins Spiel und erzielte auf den letzten Löchern Birdies am Par 4 der 16 und am Par 5, was sein Endergebnis auf Level Par brachte. Steinlechner konnte einige positive Aspekte aus dem Turnier mitnehmen, die ihm helfen werden, sich auf der DP World Tour weiter zu etablieren.
Ein Blick auf die Soudal Open
Die Soudal Open ist der zweite Stopp des European Swings der DP World Tour und ein beliebtes Event auf dem europäischen Festland. Mit einem Preisgeld von 2,75 Millionen Dollar und wichtigen Punkten im Race to Dubai war die Konkurrenz hoch. Titelverteidiger Kristoffer Reitan aus Norwegen hatte im Vorjahr einen beeindruckenden Kursrekord aufgestellt, und die heimischen Favoriten, angeführt von Thomas Pieters, wollten ebenfalls glänzen. Steinlechner, 26 Jahre alt und aus Tirol, nutzte die Gelegenheit, um Selbstvertrauen für die kommenden Austrian Alpine Open in Kitzbühel zu sammeln, wo er den Vorteil von Platzkenntnis und Heimvorteil genießen wird.
Die Herausforderung auf dem Rinkven-Kurs war nicht zu unterschätzen. Präzision vom Tee und solides Eisenspiel waren entscheidend, denn agressives Spiel wurde nicht immer belohnt. Steinlechner, dessen Geduld und strategisches Course Management auf dem anspruchsvollen Platz gefragt waren, wird sich freuen, beim nächsten Event in Kitzbühel die heimischen Fans hinter sich zu haben.
Die Soudal Open bleibt ein bedeutendes Turnier im Golfkalender, das nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Zuschauer eine Menge zu bieten hat. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich Steinlechner in Kitzbühel schlagen wird – die Vorfreude ist auf jeden Fall riesig!