Heute ist der 14.07.2026 und in Kitzbühel trauern die Menschen um eine große Ski-Legende. Roland Collombin, der Schweizer Skistar, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Nach einem langen und mutigen Kampf gegen Krankheiten, darunter Kehlkopf- und Leberkrebs, ist er friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen. Die traurige Nachricht wurde von der Walliser Zeitung Le Nouvelliste sowie seiner Familie auf Instagram bestätigt. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke im Herzen vieler Ski-Fans.

Collombin war nicht nur ein herausragender Sportler, sondern auch eine faszinierende Persönlichkeit. Mit 20 Jahren feierte er seine ersten Erfolge im Weltcup und gehörte bald zu den besten der Welt. In den frühen 1970er-Jahren holte er unter anderem die Silbermedaille in der Abfahrt bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo. Zudem wurde er in den Jahren 1973 und 1974 Weltcup-Gesamtsieger in der Abfahrt. Besonders beeindruckend war seine Leistung, als er an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden im Januar 1974 sämtliche Abfahrten gewann – darunter die prestigeträchtigen Rennen in Wengen und Kitzbühel.

Ein Erbe im Ski-Sport

Sein Karriereende kam abrupt nach einem schweren Sturz in Val-d’Isère, bei dem er sich zwei Rückenwirbel brach. Doch Collombin hinterließ nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch eine unvergessliche Spur im Ski-Sport. Ein Sprung auf der Piste Oreiller-Killy trägt sogar seinen Namen: „Bosse à Collombin“. Bekannt für seine unberechenbare Persönlichkeit und sein wenig konventionelles öffentliches Image, war er stets ein Charakter, der die Menschen in seinen Bann zog.

Sein Kampf gegen die Krankheit, der mehrere Operationen erforderte, zeigt die Stärke und den Mut, den er auch im Sport ausstrahlte. Die Nachricht seines Todes hat viele in der Ski-Community erschüttert; Collombin wird als einer der Größten in Erinnerung bleiben.

Der aktuelle Stand des Schweizer Ski-Teams

Während die Ski-Welt um Roland Collombin trauert, blickt das Schweizer Alpin-Team auf eine beeindruckende Saison zurück. Laut einer Berichterstattung erzielte das Team im Winter 2025/26 insgesamt neun Medaillen bei den Olympischen Spielen und belegte den ersten Platz im Weltcup-Nationen-Ranking. Marco Odermatt, der aktuelle Superstar des Ski-Sports, konnte den Gesamtweltcup gewinnen und sich in zwei Disziplinen durchsetzen. Er hat nun 16 Weltcup-Kugeln, was ihn zum Rekordhalter macht.

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Diese Erfolge zeigen, dass die Schweiz weiterhin eine Macht im Ski-Alpin ist und die Leistungen der Athleten, die in die Fußstapfen von Legenden wie Collombin treten, sind ein Zeichen dafür, dass sein Erbe weiterlebt. Collombins Einfluss auf den Sport wird immer präsent sein, in den Geschichten, die erzählt werden, und in den Herzen der Menschen, die ihn bewunderten.

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