Heute ist der 5.05.2026. Auf dem Gelände der ehemaligen Wörgler Wasserwelten, bekannt als „WAVE“, hat die nächste Phase der Abrissarbeiten begonnen. Bagger und große Maschinen sind im Einsatz, um Teile des Gebäudes von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Bauzäune rahmen das Areal ein, und Warnschilder machen deutlich, dass hier etwas im Gange ist. Die Wave Wörgler Wasserwelt, ein Ort des Wasserspaßes und der Erholung, wurde am 31. August 2021 geschlossen – ein Datum, das vielen in Erinnerung geblieben ist.
Was einst als kommunales Projekt im Jahr 2003 seine Türen öffnete, entwickelte sich schnell zu einem beliebten Ziel für Familien und Sportbegeisterte. Erlebnisbad, Sportbecken, Wellness-Zone, Fitnessstudio und Gastronomie – das WAVE hatte viel zu bieten. Besonders die Doppel-Looping-Rutsche „L2“ war ein echter Magnet für Mutige. Doch mit den Jahren kamen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, und die hohen Sanierungskosten führten schließlich zum Aus für das Bad. Seit der Schließung steht die beeindruckende Anlage leer, während die ersten Rückbauarbeiten bereits in den letzten Jahren stattfanden. Ein wenig wie ein Geisterhaus, das die Erinnerungen an fröhliche, plätschernde Tage bewahrt.
Der Abriss wird konkret
Am 1. Oktober 2025 beschloss der Gemeinderat mit knapper Mehrheit den Abriss und die Beendigung des Baurechtsvertrags. Die Stadt Wörgl wird sich an den Freimachungskosten beteiligen, auch wenn Details zur Höhe noch diskutiert werden. Die Abwicklung des Baurechts läuft parallel, was bedeutet, dass die Fläche erst danach für eine neue Nutzung zur Verfügung steht. Bis zuletzt wurde das Gebäude für verschiedene Veranstaltungen verwendet, doch nun liegt der Fokus auf einer geordneten Räumung und dem Rückbau. Fragen zur Sanierung, einem möglichen Neubau oder dem endgültigen Abriss blieben lange Zeit offen, und die Ungewissheit über die zukünftige Bäderlandschaft im Unterland schwebt weiter über der Stadt.
Die Stadt plant kein neues Hallenbad, sondern denkt an ein Freibad, wobei die Realisierung von Finanzierung, Planung und Vergaben abhängt. Die konkreten Schritte und der Zeitplan für den Abriss werden separat festgelegt. Dabei sind die Bedürfnisse von Vereinen, Schulen und Familien nicht zu vernachlässigen – die Organisation von Übergängen und die Nutzbarkeit neuer Wasserflächen stehen im Mittelpunkt der Überlegungen. All diese Punkte zeigen, wie wichtig es ist, eine klare Vision für die Zukunft dieses Areals zu entwickeln.
Die Wave Wörgler Wasserwelt wird also bald aus dem Stadtbild verschwinden, und mit ihr die Erinnerungen an viele unbeschwerte Stunden. Es bleibt zu hoffen, dass die planerischen Überlegungen zu einer positiven Entwicklung führen, die den Bedürfnissen der Bürger gerecht wird. Was bleibt, sind die Fragen nach dem „Was kommt danach?“ und „Wie wird die Zukunft der Wassersportlandschaft in der Region aussehen?“. Die Zeit wird es zeigen.
Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie die Quelle hier nachlesen und sich über die neuesten Entwicklungen informieren.
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