Mautfrei durch Österreich: Tipps für Autofahrer
Heute ist der 2.07.2026 und in Kufstein dreht sich alles um die Frage: Wie komme ich mautfrei durch Österreich? Besonders für viele deutsche Autofahrer könnte das ein echtes Thema sein, denn das Mautgesetz hierzulande sieht eine Vignettenpflicht auf Autobahnen vor. Einmal mehr sei erwähnt, dass die aktuelle Tages-Vignette stolze 9,60 Euro kostet. Aber keine Sorge, es gibt auch Licht am Ende des Tunnels – oder besser gesagt, mautfreie Strecken!
Ein besonders wichtiger mautfreier Abschnitt für Autofahrer aus Deutschland ist die A12, die Inntal Autobahn, zwischen Kufstein-Süd und Kiefersfelden. Diese Strecke ist etwas mehr als vier Kilometer lang, was für einen kurzen, stressfreien Übertritt nach Tirol reicht. Und das Beste daran: Nach dieser mautfreien Strecke kann man auf Bundesstraßen wechseln, die ebenfalls ohne Vignette befahren werden können. Ganz einfach, oder?
Weitere mautfreie Abschnitte
Doch das ist noch nicht alles! Die A1, auch West Autobahn genannt, bietet ebenfalls eine mautfreie Strecke zwischen Walserberg und Salzburg Nord. In Vorarlberg gibt es die A14, die von Hörbranz bis Hohenems ohne Vignette befahren werden kann. Und für diejenigen, die sich für die A26, die Linzer Autobahn, interessieren – hier gibt’s eine mautfreie Verbindung zwischen Linz-Hummelhof und dem Anschluss an die A7, auch wenn diese Strecke derzeit noch im Bau ist.
Für Reisende über 3,5 Tonnen, wie Wohnmobile, bleibt jedoch die Mautpflicht bestehen. Diese Fahrzeuge müssen weiterhin die GO-Maut bezahlen. Das bedeutet, dass für solche größeren Fahrzeuge die Mautpflicht mit einer GO-Box gilt, die zusätzliche Kosten verursachen kann. Daher sollten Autofahrer unbedingt darauf achten, dass sie sich auf den richtigen Strecken bewegen.
Tipps zur Vermeidung von Bußgeldern
Übrigens, ein kleiner Tipp für die Technikfans: Navigationsgeräte können manchmal auf mautpflichtige Strecken leiten. Daher ist es ratsam, die Einstellung „mautpflichtige Strecken umfahren“ zu aktivieren. Wer das vergisst, könnte sich schnell mit einem Bußgeld von mindestens 120 Euro konfrontiert sehen – und das wird ab dem 1. Januar 2026 auf 200 Euro angehoben. Nicht gerade ein Schnäppchen! Wiederholungstäter oder solche, die nicht zahlen, müssen mit noch höheren Strafen rechnen.
Automatische Vignettenkontrollen sind übrigens auf der A14 zwischen Altach und Hohenems installiert. Das heißt, der Staat hat ein waches Auge auf die Einhaltung der Mautpflicht. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Zahlungsaufforderung, was bedeutet, dass die ASFINAG direkt eine Geldbuße von mindestens 300 Euro verhängen kann. Die Bußgeldbescheide landen dann direkt an der Heimatadresse des Fahrers – also besser aufpassen!
Die Mautbefreiung hat auch einen umweltfreundlichen Hintergrund: Sie soll dazu beitragen, Schadstoffemissionen zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein schöner Gedanke, der uns alle betrifft. Wer also mit dem Auto durch Österreich fährt, hat nicht nur die Möglichkeit, ein paar Euro zu sparen, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes.
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