In der kleinen Stadt Landeck gibt es gerade eine spannende Ausstellung, die nicht nur die Sinne anregt, sondern auch wichtige gesellschaftliche Themen aufgreift. Die Künstlerin Prantauer, geboren in Zams und ausgebildet an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Universität für angewandte Kunst Wien, zeigt im Kunstraum drei Werkgruppen, die den Umgang des Menschen mit der Natur reflektieren. Die Ausstellung, die bis zum 5. Juli läuft, lädt jeden Samstag von 18 bis 19:30 Uhr und Sonntag von 16 bis 18 Uhr zur Besichtigung ein.

Prantauer beschreibt sich als politischen Menschen und äußert Besorgnis über den Klimawandel, die Umweltzerstörung, das soziale Ungleichgewicht und die Globalisierung. Ihre Werke sollen die Betrachter zum Nachdenken anregen, und sie ist sich bewusst, dass Kunst im öffentlichen Raum besonders Menschen erreicht, die sonst vielleicht keinen Zugang zu Museen oder Galerien finden würden. Das ist ein schöner Gedanke, oder? Kunst als Mittel, um Barrieren abzubauen!

Kunst und Umwelt im Dialog

Die Themen, die Prantauer in ihren Arbeiten anspricht, sind nicht nur für die Kunstszene relevant. Auch im Rahmen von Online-Veranstaltungen des Umweltbundesamtes wird über den ökologischen Fußabdruck von Kultureinrichtungen diskutiert. Experten wie der Kunsthistoriker und Museumsdirektor Andreas Beitin und Jacob Bilabel, Leiter der Green Culture Anlaufstelle, beleuchten, wie Kultureinrichtungen in Zeiten des Klimawandels agieren können. Dabei stehen Hilfsangebote für diese Institutionen und deren Klimabilanzierung im Fokus – sehr spannende Ansätze, die auch die Programmplanung beeinflussen!

Beitin selbst sieht Kulturinstitutionen als Plattformen für gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen. Der Einfluss des Kulturbetriebs auf das Klima ist nicht zu unterschätzen: Energieverbrauch, große Gebäude, Beleuchtung und Abfallmanagement tragen alle zur Umweltbelastung bei. Und nicht zu vergessen, die Kultureinrichtungen sind auch von extremen Wetterereignissen betroffen – Hitze, Dürre und starke Niederschläge stellen sie vor große Herausforderungen.

Nachhaltigkeit im Kulturbereich

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit wird durch die Kulturstiftung des Bundes mit dem Programm „Zero“ unternommen. Dieses Programm lädt Kultureinrichtungen zur Mitwirkung an einer bundesweiten Nachhaltigkeitsinitiative ein. Es umfasst verschiedene Module, die von der Projektförderung über Fortbildungsmaßnahmen bis hin zu regionalen Netzwerktreffen reichen. Das Ziel? Das eigene Handeln an ökologischen Zielen auszurichten und die Sensibilisierung für nachhaltige Produktionsformen zu fördern.

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Im April 2024 wurde die zweite Antragsrunde abgeschlossen, mit einem Gesamtvolumen von 2,75 Millionen Euro für neue Projekte. 25 Projekte wurden bereits ausgewählt, die mit über 3 Millionen Euro gefördert werden. Man sieht also, dass die Kunstwelt in Bewegung ist – nicht nur künstlerisch, sondern auch in Bezug auf ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt.

Die Ausstellung von Prantauer in Landeck ist also nicht nur ein Erlebnis für Kunstliebhaber, sondern auch ein Teil eines größeren Diskurses über Kunst, Umwelt und unsere gemeinsame Zukunft. Vielleicht sollten wir alle einen Blick darauf werfen und uns von den Gedanken und Bildern inspirieren lassen, die uns zum Nachdenken anregen!

Für mehr Informationen zur Ausstellung besuchen Sie bitte diese Seite. Und für die, die sich intensiver mit den Themen Kunst und Umwelt beschäftigen möchten, gibt es die Online-Veranstaltung des Umweltbundesamtes – weitere Details finden Sie hier.

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