Heute ist der 2.06.2026 und der Bezirk Landeck kann sich über ein starkes Ergebnis in der Wintersaison 2025/26 freuen. Mit insgesamt 6,1 Millionen Nächtigungen wurde ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Das ist doch wirklich ein Grund zu feiern! Die Ankünfte lagen bei über 1,24 Millionen, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht. Damit führt Landeck erneut alle Tiroler Bezirke an und zeigt, dass der Tourismus hier nicht nur boomt, sondern auch stark verwurzelt ist.
Die Zuwächse sind bemerkenswert – ein Wachstum von rund 150.000 Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr. Michael Gitterle, der Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Landeck, hebt die enge Verbindung zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Tourismus hervor. Tourismus ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, er schafft auch direkte Arbeitsplätze in Hotels, Gastronomie und Seilbahnen. Man kann sagen, dass der Tourismus hier wie ein Motor der Wirtschaft funktioniert.
Spitzenorte und Herkunftsmärkte
Ischgl hat mit etwa 1,4 Millionen Nächtigungen erneut einen großen Anteil daran, dass Landeck auf dieser Erfolgswelle schwimmt. St. Anton am Arlberg kratzt knapp an der Millionengrenze, und auch andere Destinationen wie Serfaus, Fiss, Kappl, Galtür, Nauders, Ladis, Pettneu und Kaunertal zeigen stabile oder sogar steigende Zahlen. Das spricht für die Qualität der Angebote und die Investitionen in moderne Infrastrukturen und ein unvergessliches Gästeerlebnis.
Deutschland bleibt mit knapp 2,7 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt, gefolgt von den Niederlanden mit über 1,2 Millionen. Besonders erfreulich sind die Zuwächse aus Polen (+21,1 %), Schweden (+18,2 %), den USA (+28,8 %) und Kanada (+38,1 %). Auch die Nachfrage innerhalb Österreichs zeigt mit einem Anstieg von 4,0 Prozent, dass die Einheimischen gerne in ihrer eigenen Heimat Urlaub machen.
Herausforderungen und Chancen
Die Wintersaison 2024/25 war nicht ganz so rosig, mit knapp sechs Millionen Übernachtungen und einem Plus von nur 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch zeigen die aktuellen Zahlen, dass die Branche optimistisch in die Zukunft blickt. Gitterle und auch Anna Kurz von der WK Tirol betonen, wie wichtig der Tourismus für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung ist. Die Gastfreundschaft bleibt ein Schlüssel zur Qualität im Tourismus, und es gibt noch viel Raum für Verbesserungen.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Die Branche benötigt verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Forderungen nach einem Ende der starren Drittstaatenkontingente für Arbeitskräfte und die Steuerfreiheit von Trinkgeldern sind nur einige der Themen, die auf dem Tisch liegen. Die Landwirtschaft trägt zudem mit regionalen Produkten zum touristischen Angebot bei, was nicht zu unterschätzen ist.
Die Seilbahnwirtschaft spielt eine zentrale Rolle in der touristischen Infrastruktur. Gitterle hebt hervor, dass jeder Euro im Tourismus weitreichende wirtschaftliche Auswirkungen hat, was nicht nur für die Branche selbst, sondern auch für viele andere Bereiche im Bezirk gilt.
Mit einem positiven Schwung soll nun in die Sommersaison gestartet werden. Der Bezirk Landeck hat viel zu bieten, und die Menschen hier sind bereit, ihren Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen. Die Zukunft sieht also vielversprechend aus, und wir können gespannt sein, wie sich der Tourismus weiterentwickelt.
