Die Landecker Stadtverwaltung hat beschlossen, die Sommer-Fußgängerzone in der Malser Straße zum vierten Mal einzurichten. Diese Initiative, die unter der Leitung von Florian Schweiger von der Talkesselmarketing GmbH vorangetrieben wird, hat sich als fester Bestandteil des Landecker Sommers etabliert. Der Gemeinderat hat am 23. April einstimmig und ohne Diskussion dem Antrag zugestimmt. Die Fußgängerzone wird vom Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 13. September 2026, geöffnet sein.

Die Idee einer Fußgängerzone hatte anfangs mit einigen Widerständen zu kämpfen, insbesondere von Seiten der ÖVP und Teilen der Kaufmannschaft. Doch im Jahr 2023 griff die Liste „Zukunft Landeck – sozialdemokratisch und parteifrei“ das Thema erneut auf, was zu einem ersten Testlauf führte, der ebenfalls einstimmig vom Gemeinderat genehmigt wurde. Diese schrittweise Etablierung der Fußgängerzone hat dafür gesorgt, dass die anfängliche Skepsis in der Leistungsgemeinschaft (LG) gewichen ist.

Entwicklung und Herausforderungen

LG-Obmann Gabriel Winkler äußerte sich positiv zur Entwicklung der Fußgängerzone, sieht jedoch Handlungsbedarf aufgrund einer schwachen Frequenz zu bestimmten Zeiten. Um die Attraktivität der Fußgängerzone weiter zu steigern, wurden Vorschläge zur Verbesserung diskutiert. Dazu gehören eine bessere Sichtbarkeit der Eingangsbereiche, ein digitales Parkleitsystem und eine kostenlose Parkstunde. Diese Maßnahmen sollen helfen, mehr Besucher in die Innenstadt zu bringen.

Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Baustellen könnte ebenfalls dazu beitragen, zusätzliche Gäste anzuziehen. Die Talkesselmarketing GmbH plant zudem, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und die Innenstadt noch attraktiver zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde, der Kaufmannschaft und den Anrainern wird dabei als besonders wichtig erachtet.

Regelungen der Fußgängerzone

Die Sommer-Fußgängerzone bringt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch spezifische Regelungen mit sich. So gelten Ausnahmen vom Fahrverbot für Post, Apothekenlieferungen, Hotelbusse, Anrainer und Taxis. Neu ist, dass Fahrräder in der Fußgängerzone geschoben werden müssen, um ein harmonisches Miteinander aller Nutzer zu gewährleisten.

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Die Fußgängerzone ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch ein Rahmen, um die Landecker Innenstadt in den Sommermonaten zu beleben. Die Stadtverwaltung und die beteiligten Akteure setzen alles daran, diesen Raum für Bürger und Besucher gleichermaßen zu einem einladenden Erlebnis zu machen.