In der kleinen Gemeinde Schenklengsfeld tut sich einiges, und das ist nicht nur ein bisschen aufregend, sondern gleich ein großes Ding. Man plant hier ein modernes Feuerwehrzentrum, das gleich fünf Feuerwehren aus sechs Ortsteilen unter einem Dach vereinen soll. Der Standort? Am Ortsausgang von Schenklengsfeld, und das ganze Projekt soll bis Ende 2028 fertiggestellt sein. Wow, oder? Die Planungen für dieses massive Vorhaben laufen bereits seit Ende 2021.
Die involvierten Feuerwehren sind Schenklengsfeld, Landeck (Oberlengsfeld und Hilmes), Konrode, Unterweisenborn und Wehrshausen. In dem neuen Zentrum sind neun Fahrzeugstellplätze, moderne Schulungsräume, ein Atemschutzbereich, Werkstätten, Lagerflächen und sogar ein Übungsturm geplant. Das klingt fast nach einem kleinen Feuerwehr-Universum! Das Gebäude wird außerdem mit einer eigenen Stromversorgung ausgestattet und soll vollständig mit Photovoltaik bestückt werden. Ein nachhaltiger Ansatz, der die Umwelt schont und gleichzeitig die Einsatzfähigkeit verbessert.
Ein großer Schritt für die Feuerwehr
Mit einem Investitionsvolumen von rund neun Millionen Euro – das ist ordentlich, das muss man sagen – soll die Feuerwehr nicht nur modernisiert, sondern auch zukunftssicher aufgestellt werden. Ursprünglich waren es mal 7,5 Millionen Euro, aber wie das so ist, die Baukosten steigen und die Anforderungen an den Baugrund machen die Sache nicht einfacher. Gemeindebrandinspektor Torsten Wennemuth hebt die Notwendigkeit des Projekts hervor, denn es geht letztlich um die Verbesserung der Einsatzfähigkeit und die langfristige Zukunftssicherung der Feuerwehr.
Ein Bürgerinformationsabend zur Zukunft der Feuerwehr hat gezeigt, dass die Gemeinde die Bürger und Feuerwehrkameraden in den Prozess einbeziehen möchte. Bürgermeister Carl Christoph Möller betont, wie wichtig Transparenz ist. Bei diesem Abend wurden die Pläne zur Neuausrichtung vorgestellt, die eine Zusammenlegung der Ortsteilwehren am zentralen Standort in Schenklengsfeld vorsieht. Einige Bedenken, dass einzelne Ortsteile benachteiligt werden könnten, wurden nicht geteilt. Man ist sich einig, dass die Vorteile der Zentralisierung überwiegen.
Die Planung und das große Ganze
Die gesamte Planung soll auf die nächsten 15 bis 25 Jahre ausgerichtet sein. Zwei Machbarkeitsstudien sind bereits erstellt worden, und die Suche nach einem Architekten mit Erfahrung in modernen Feuerwehrgerätehäusern hat höchste Priorität. Die Projektplanung läuft jetzt seit drei Jahren, und der nächste Schritt könnte sogar schon im September erfolgen, wenn die Anträge eingereicht werden. Ein Baubeginn im nächsten Jahr wäre also durchaus möglich.
Die Idee, die Feuerwache ursprünglich in das Bauhofgelände zu integrieren, hat sich als undurchführbar herausgestellt. Stattdessen wurde ein neues Grundstück gefunden, unweit des jetzigen Standorts, an der Bahnhofstraße mit Anbindung an die Umgehungsstraße L 3172. Das Konzept hat sich weiterentwickelt, und Synergieeffekte durch gemeinschaftliche Nutzung von Räumen und Haustechnik sollen die Effizienz steigern.
Alles in allem ist es ein spannendes Projekt, das nicht nur die Feuerwehr modernisieren wird, sondern auch das gesamte Dorfleben in Schenklengsfeld positiv beeinflussen könnte. Die ersten Vorschläge für den Ideenwettbewerb sind bereits eingegangen – es bleibt also spannend, wie sich die Feuerwehr in den kommenden Jahren entwickeln wird. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt!
