Neues Pflegezentrum in Zams sichert Gesundheitsversorgung der Region
In Zams, einer malerischen Gemeinde im Tiroler Oberland, wird ein neues Pflegezentrum errichtet, das die Gesundheits- und Pflegeversorgung in der Region langfristig sichern soll. Der Gemeindeverband St. Vinzenz, dem 54 Gemeinden angehören, hat dieses wichtige Projekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, die dringend benötigten Pflegeplätze zu schaffen und die Vernetzung zwischen medizinischer Betreuung und Pflege zu optimieren, insbesondere durch die Nähe zum Krankenhaus St. Vinzenz Zams.
Bürgermeister LA Benedikt Lentsch hebt die Bedeutung dieser Investition für die Zukunft hervor. Er betont, dass die Schaffung neuer Pflegeplätze nicht nur für die älteren Generationen, sondern für die gesamte Gemeinschaft von großer Wichtigkeit ist. Auch Herbert Mayer, der Obmann des Gemeindeverbandes St. Vinzenz, bringt die regionale Bedeutung der Gesundheits- und Pflegeversorgung zur Sprache, die für die Menschen vor Ort unerlässlich ist.
Die Details des Projekts
Die Planung des neuen Pflegezentrums stammt von dem Architekten DI Harald Kröpfl aus Landeck. Er hat dabei Architektur, Landschaft und Freiraum als Gesamtheit betrachtet, was für eine harmonische Integration in die Umgebung sorgt. Ein öffentlich zugänglicher Aufenthaltsbereich am Ende des Alleeweges soll zusätzlich verschiedene Freizeitangebote bereithalten. Das klingt doch nach einem Ort, an dem man sich gerne aufhält!
Auf dem Grundstück der Barmherzigen Schwestern von Zams müssen zunächst fünf Bäume vorübergehend entfernt werden, um Platz für die neue Einrichtung zu schaffen. Die Pflegeeinrichtung wird insgesamt 44 Pflegeplätze bieten: 24 in der Schwerpunktpflege und 20 in der qualifizierten Kurzzeitpflege. Die Tiroler Wohnbau ist als Baurechtsnehmerin und Bauherrin für die Realisierung verantwortlich und sorgt dafür, dass alles nach Plan verläuft.
Der Bauablauf
Ein umfassendes Verkehrs- und Baustellenkonzept wurde ebenfalls ausgearbeitet, um die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Der Baustart ist für Herbst 2026 geplant, und die ersten Vorarbeiten beginnen bereits Ende Juli. Interessanterweise wird der Großteil des Baustellenverkehrs über das Krankenhausareal abgewickelt, was für eine reibungslose Durchführung sorgt. Nach der Fertigstellung wird die Zufahrt zur Pflegeeinrichtung ausschließlich über das Krankenhausareal erfolgen.
Mit diesem neuen Pflegezentrum wird nicht nur die Infrastruktur verbessert, sondern auch ein wertvolles Zeichen für die Zukunft gesetzt. Die Region erhält eine wichtige Ressource, die es ermöglicht, den Bedürfnissen der älteren Generation gerecht zu werden. Ein echter Gewinn für die gesamte Gemeinschaft, ohne Zweifel!
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