Gestern war ein ganz besonderer Tag für Suvad „Suwi“ Zlatic. Er hat im Juni 2026 in Wien das Master Sommelier Diploma des Court of Master Sommeliers Europe erfolgreich absolviert. Ein riesiger Schritt in seiner Karriere! Damit gehört er nun zu den weltweit 299 Master Sommeliers, die seit Einführung dieser anspruchsvollen Prüfung im Jahr 1969 ihren Platz in der Elite der Sommelier-Welt gefunden haben. Das ist schon eine bemerkenswerte Leistung – Forbes bezeichnete die Prüfung sogar als eine der schwierigsten der Welt. Und man muss sich das mal vorstellen: Es gibt weltweit mehr Astronauten als Master Sommeliers. Das sagt schon einiges über die hohen Anforderungen aus.

Mit einer zwölfjährigen intensiven Vorbereitung hat Zlatic seinen Weg zum Master Sommelier eingeschlagen. Dazu gehören Theorie, Blindverkostung und ein praktischer Service auf hohem Niveau. Der Titel steht für präzises Weinwissen, professionelle Gastgeberkultur und internationale Wettbewerbserfahrung. Zlatic hat bereits international Erfolge gefeiert, darunter den dritten Platz bei der ASI Best Sommelier of Europe & Africa Championship 2021 und den neunten Platz bei der ASI Best Sommelier of the World 2023. Auch als Ambassadeur du Champagne d’Europe 2015 hat er seine Spuren hinterlassen. Besonders erwähnenswert ist sein Gewinn des Open Hungarian Grand Prix Sommelier 2024 als internationaler Gastkandidat.

Seine Pläne für die Zukunft

Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang: Best Sommelier of Austria 2014 und 2021, Vineus Sommelier des Jahres 2016 sowie Leader of the Year 2018. Mit diesen Erfolgen im Rücken plant Zlatic, seine internationale Erfahrung in die österreichische Weinwirtschaft, Gastronomie und Sommelier-Ausbildung einzubringen. Er möchte nationale und internationale Seminare, Fachvorträge und Ausbildungsprogramme für Sommeliers und Weininteressierte anbieten. Das ist doch eine tolle Idee, die die heimische Szene enorm bereichern könnte!

Der Weg zum Master Sommelier ist kein Zuckerschlecken. Die Abschlussprüfung erfordert umfassendes Fachwissen, sensorische Präzision und souveränen Service unter Druck. Zlatic hat das alles gemeistert und wird seine Kompetenzen nun in Beratung, Training und anspruchsvollen Genussformaten weitergeben. Er ist nicht nur ein hervorragender Sommelier, sondern auch Unternehmer und Ausbildner – und der Gründer von Suwine in Landeck, Tirol.

Ein Blick auf die Sommelier-Ausbildung

Die Wege zur Sommelier-Qualifikation sind vielfältig. Ob IHK, Weinakademiker oder WSET – die Möglichkeiten sind so bunt wie ein gut sortierter Weinkeller. Der Court of Master Sommeliers (CMS), bei dem Zlatic seinen Titel erworben hat, ist dafür bekannt, die praktisch orientierte Sommelier-Arbeit in den Fokus zu stellen. Die Prüfungen sind knallhart; traditionell liegt die Durchfallquote bei über 90%. Zlatic hat also tatsächlich etwas erreicht, das viele anstreben, aber nur wenige schaffen.

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Für all diejenigen, die sich für die Welt der Weine begeistern, sind die Ausbildungswege spannend. Der IHK-Sommelier ist der klassische deutsche Weg und verlangt eine abgeschlossene Ausbildung im Restaurant- oder Hotelfach. Die Dauer beträgt etwa sechs Monate bis zwei Jahre, mit Kosten von 5.000 bis 8.000 Euro. Die Ausbildung zum Weinakademiker in Österreich hingegen gilt als besonders anspruchsvoll und dauert zwei bis drei Jahre mit Kosten von etwa 12.000 bis 15.000 Euro. Und wer es ganz hoch hinaus will, kann sogar den Master of Wine anstreben – ein Titel, den weltweit weniger als 500 Menschen tragen.

Es bleibt also spannend, was Suwad „Suwi“ Zlatic für die österreichische Weinwirtschaft und die Ausbildung angeht. Vielleicht wird er ja schon bald die nächste Generation von Sommeliers inspirieren. Man darf gespannt sein, welche neuen Perspektiven er aufzeigt und wie sich die heimische Weinlandschaft weiterentwickeln wird.

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