Heute ist der 28.05.2026, und während sich die ersten Reisenden auf die bevorstehenden Feiertage vorbereiten, gibt es an der Reschenpass-Straße (B180) zwischen Pfunds und Nauders einiges zu beachten. Der Bau einer Steinschlaggalerie, notwendig aufgrund wiederholter Felsstürze aus dem steilen Gelände, sorgt seit Monaten für vermehrte Einschränkungen im Verkehr. Felsstürze wie der im Februar 2024 oder die vierwöchige Sperrung nach einem ähnlichen Vorfall im Jahr 2019 haben deutlich gemacht, warum diese Maßnahmen unerlässlich sind. Die Straße ist aktuell einspurig befahrbar, und der Verkehr wird durch eine Ampelregelung über eine Umfahrungsstraße geleitet. Das bedeutet für viele Autofahrer Geduld und Zeitplanung, denn Staus sind vorprogrammiert. Quelle

Bis Ende 2026 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. An stark frequentierten Reisetagen, wie etwa vom 30.-31. Mai, 4.-7. Juni und 27.-28. Juni 2026, wird die Strecke allerdings zweispurig befahrbar sein. Das gibt den Reisenden etwas Hoffnung, auch wenn ab dem 31. August bis zum 30. Oktober 2026 Vollsperrungen von Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 18:00 Uhr sowie freitags bis 14:00 Uhr anstehen. Eine Herausforderung für alle, die die Reschenpass-Route als beliebte Alternativstrecke zur Brennerautobahn nutzen. Staugefahr droht nicht nur hier, auch die Brennerroute ist wegen Bauarbeiten an der Luegbrücke seit dem 1. Januar 2025 betroffen.

Umfahrungsmöglichkeiten und Einschränkungen

Für Pkw gibt es eine Umfahrungsmöglichkeit über die Schweiz ab Kajetansbrücke, die jedoch mit einer zusätzlichen Strecke von etwa 6,6 km und 15-20 Minuten mehr Fahrzeit verbunden ist. Für Lkw, Anhänger über 6,5 m und Busse über 13 m bleibt diese Route jedoch gesperrt. Wohnmobile dürfen die Umfahrungsstrecke befahren, Wohnwagen sind nur erlaubt, wenn sie mit Anhängern bis 6,5 m ausgestattet sind. Zudem müssen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in der Schweiz eine Schwerlastabgabe entrichten. Diese Regelungen machen die Reiseplanung für viele zur kleinen Herausforderung – das ist nicht immer leicht!

Die Bauarbeiten an der Reschenpass-Straße sind eine Reaktion auf die Notwendigkeit, die Sicherheit der Passagiere und der Infrastruktur zu gewährleisten. Die wiederkehrenden Felsstürze, die in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen führten, haben gezeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Es ist klar, dass die Maßnahmen zwar zeitaufwendig sind, aber letztlich der Sicherheit aller dienen. Auch wenn die Umleitungen und Sperrungen für viele Reisende eine Herausforderung darstellen – die Natur hat ihre eigenen Regeln, und manchmal müssen wir uns darauf einstellen.