Die Österreich-Rundfahrt steht vor der Tür und feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum! Ja, ihr habt richtig gehört – 75 Jahre Radsportgeschichte, die am Mittwoch mit fünf spannenden Etappen ihren Anfang nimmt. Die Vorfreude ist spürbar, und das nicht ohne Grund, denn die Teams wurden bereits am Dienstagabend in Graz präsentiert. Ein kleiner Blick zurück: Die erste Rundfahrt fand 1949 statt, und der damalige Sieger war Richard Menapace. Seither hat sich viel getan, und die Geschichten rund um diese Veranstaltung sind zahlreich.

Das Duell zwischen Wolfgang Steinmayr und Rudi Mitteregger in den 1970er-Jahren bleibt vielen im Gedächtnis. Und auch die Etappen der kommenden Rundfahrt versprechen viel Spannung. Die erste Etappe führt von Graz nach Gamlitz über 188 Kilometer, mit einem Start um 11:20 Uhr und dem Ziel für die ersten Fahrer gegen 15:40 Uhr. Am Freitag folgt die zweite Etappe von Bad Kleinkirchheim zum Großglockner. Hier wird das Abenteuer um 11:00 Uhr gestartet, und die Fahrer müssen bis 15:15 Uhr ins Ziel kommen. Spannend wird es auch bei der dritten Etappe, die am Samstag von Lienz nach St. Johann/Alpendorf führt. Die 189,5 Kilometer werden um 10:40 Uhr in Angriff genommen. Der Sonntag bringt uns die vierte Etappe, die von Steyr nach Steyr geht, und schließlich endet die Rundfahrt am Montag mit der fünften Etappe von Langenlois nach Wien.

Ein Stück Radsportgeschichte

Es ist nicht zu übersehen, dass in den letzten Jahren einige Herausforderungen auf die Rundfahrt warteten. Die letzten Sieger, darunter Del Toro aus Mexiko (2025) und Ulissi aus Italien (2024), brachten frischen Wind in die Veranstaltung. Besonders erwähnenswert ist auch, dass die Rundfahrt in den letzten drei Jahren abgesagt wurde – eine bittere Pille für die Fans und Teilnehmer. In diesem Jahr allerdings wird das Nationalteam von Gregor Mühlberger angeführt, der sich, gelinde gesagt, in „der Form seines Lebens“ sieht. Er hat das Ziel, den ersten Heimsieg seit 2013 zu erringen. Doch auch er äußert Bedenken gegenüber den kurzen, steilen Anstiegen in der 2026er Ö-Tour, die eine gewisse Herausforderung darstellen werden.

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte: Die erste Rundfahrt durch ein freies Österreich fand 1955 statt. Damals führte die erste Etappe nicht nach Graz, sondern über die B1 nach Linz. Anekdoten wie die von Nationalfahrer Wukisevits, der auf der Gerlos einen Raddefekt hatte und mit einem Stock bergauf marschierte, um ein Ersatzrad zu erhalten, zeigen, dass es schon immer um mehr als nur um die Zeit ging. Über die Jahre hinweg dominierten schwedische Fahrer wie Nordvall, Ströhm und Göransson die Rundfahrt, während die Österreicher mit internen Konflikten zu kämpfen hatten.

Ein Blick in die Zukunft

Die bevorstehenden Etappen werden erneut die Ausdauer und den Kampfgeist der Fahrer auf die Probe stellen. Die 2026er Ö-Tour hat anspruchsvolle Etappen mit 2716 Höhenmetern im Gepäck. Hohe Warte, das Fußballstadion der Vienna, war bereits Endziel in früheren Jahren, und die Erinnerungen an die spannenden Rennen sind noch immer lebendig. Die Berichterstattung über die Rundfahrt hat sich über Jahrzehnte weiterentwickelt, und Persönlichkeiten wie Karl Pointner haben die Ereignisse begleitet und mitgestaltet.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das wird ein aufregendes Fest des Radsports, und wir können es kaum erwarten, die ersten Fahrer über die Ziellinie zu sehen. Also, auf geht’s – die Straßen Österreichs rufen!

Weitere Informationen zur Geschichte der Österreich-Rundfahrt findet ihr hier.

Für die neuesten Updates und Berichte zur Rundfahrt folgt der Quelle von Krone hier.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Technisch repräsentiert unser neues Magazin-System den aktuellen Stand der Technik für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und für die Redaktion langfristig wartbar. Die Umsetzung dieser hohen Standards wurde von Daniel Wom und VeloCore mit dem Anspruch realisiert, eine langlebige und zukunftssichere Lösung zu schaffen.