Heute, am 1. Juni 2026, fand in Lienz ein ganz besonderer Anlass statt. 51 Teilnehmer aus ganz Tirol haben sich den Herausforderungen der Funkleistungsprüfung gestellt und dabei zahlreiche Erfolge gefeiert. Besonders bemerkenswert ist, dass 12 Feuerwehrmitglieder aus Osttirol das Funkleistungsabzeichen in Gold erhalten haben. Solche Leistungen sind echt beeindruckend!

Die Prüfung, die an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs stattfand, umfasste fünf Stationen. Hier mussten die Teilnehmer ihr Wissen in verschiedenen Bereichen unter Beweis stellen. Fragen zum Funkwesen, das Absetzen und Übermitteln von Funkgesprächen, Kartenkunde, Einsatzdokumentation und das Erstellen von Lagekarten standen auf dem Programm. Alle, ja wirklich alle, Teilnehmer haben die Prüfung erfolgreich bestanden! Das bringt dem Bezirk Lienz die „Weiße Fahne“. Ein tolles Zeichen für die kontinuierliche Ausbildungsarbeit des Bezirksfeuerwehrverbands Lienz, der auch 22 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Lienz mit dem Funkleistungsabzeichen in Bronze und 11 Mitglieder mit Silber auszeichnete.

Hohe Anforderungen und wertvolle Fähigkeiten

Die Funk-Leistungsprüfung stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmer. Andreas Pairst, Bewerbsleiter und Leiter der Funkwerkstätte des Landes-Feuerwehrverbandes, erklärte, dass die Teilnehmer theoretisches Fachwissen und praktische Fertigkeiten unter Beweis stellen mussten. Der sichere Umgang mit Endgeräten und korrekt geführte Funkgespräche waren ebenfalls entscheidend. Die Einhaltung der Tiroler Funkordnung war ein weiteres Kriterium. Nach dem erfolgreichen Absolvieren aller Stationen erhielten die Teilnehmer das begehrte Funkleistungsabzeichen in Bronze oder Silber. Das Abzeichen wird stolz an der Feuerwehruniform getragen und symbolisiert das Fachwissen der Feuerwehrmitglieder.

Landes-Feuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter betonte die Bedeutung der Funk-Leistungsprüfung für den Feuerwehrdienst. Eine gesicherte Kommunikation ist einfach grundlegend für Einsätze, Übungen und alle weiteren Tätigkeiten im Feuerwehrwesen. Ohne stabile Funkverbindungen wären viele Aufgaben und Einsätze echt schwer zu bewältigen. Das Funk-Leistungsabzeichen ist ein wesentlicher Baustein in der Ausbildung, es vermittelt Wissen über Geräte und Anwendungen und belegt die hohe fachliche Kompetenz der Feuerwehrmitglieder. Die Einführung des Leistungsabzeichens im Jahr 2023 hat einen Anreiz geschaffen, sich intensiver mit Digitalfunk auseinanderzusetzen, was sich in den hohen Teilnehmerzahlen widerspiegelt.

Tirols Vorreiterrolle im Digitalfunk

Wusstest du, dass die erste Durchführung des Funk-Leistungsabzeichens in Bronze in Tirol für Aufsehen sorgt? Digitalfunk ist inzwischen eine essentielle Kommunikationsbasis für Blaulicht- und Einsatzorganisationen sowie Behörden. Eine Projektgruppe im Landes-Feuerwehrverband Tirol hat vier Jahre lang an der Ausarbeitung der Tiroler Leistungsprüfung gearbeitet. Sicherheitslandesrätin Astrid Mair hebt die Vorreiterrolle Tirols im Digitalfunk hervor, gerade in Großschadenslagen ist eine klare Kommunikation von größter Bedeutung.

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219 Feuerwehrmitglieder nahmen an der Prüfung teil und haben dabei einen hohen Wissensstand gezeigt. Bewerbsleiter Andreas Pairst erklärt, dass die Teilnehmer fünf Stationen meistern mussten, die sowohl Wissensfragen als auch praktische Aufgaben umfassten. Das Abzeichen wird nur an jene verliehen, die die erforderliche Punktezahl erreichen. Es ist bemerkenswert, dass nur wenige Teilnehmer die Prüfung ohne Abzeichen abbrechen mussten. Die Projektgruppe plant, sich in den kommenden Jahren mit den Kategorien Silber und Gold zu beschäftigen, um das Ausbildungsangebot weiter zu verbessern.

Die Leistungen der Feuerwehrmitglieder sind nicht nur ein Zeichen von persönlichem Engagement, sondern auch von Teamgeist und den unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit der Gemeinschaft. In Osttirol wird die Ausbildung und das Engagement der Feuerwehrleute großgeschrieben – und das zu Recht!

Für alle, die mehr über die Funkleistungsprüfung erfahren möchten, gibt es weitere Informationen in dem Artikel auf Kleine Zeitung und auf feuerwehr.tirol. Schaut rein!