Heute ist der 28. Mai 2026, und wir blicken zurück auf ein spannendes und lehrreiches Erlebnis für die Schüler des Gymnasiums Lienz. Diese haben beim Schulschach-Bundesfinale, das vom 18. bis 22. Juni in Linz stattfand, großartige Platzierungen erzielt. Als Tiroler Landessieger trat die Unter- und Oberstufenmannschaft in einem packenden Wettkampf gegen die besten Schulmannschaften Österreichs an.

In der Unterstufenmannschaft fanden sich talentierte Spieler wie Markus Amon, Simon Stocker, Valentin Steininger sowie die beiden Ersatzspieler Luis Frey und David Radziwon. Diese Truppe hat sich mit viel Engagement und Teamgeist den Herausforderungen des Wettbewerbs gestellt und dabei den 8. Platz erreicht. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Amon, der am ersten Brett ein Remis gegen den starken Noah Pleimer erzielte, dessen Elo-Wertung bei 2108 liegt. Stocker glänzte mit fünf Punkten, Frey schaffte es, fünf von sechs Partien zu gewinnen – darunter einen Sieg gegen den höher bewerteten Tony Pollak (Elo 1653).

Ergebnisse der Unterstufenmannschaft

Die Unterstufenmannschaft des Gymnasiums Lienz konnte sich mit Siegen gegen Gegner aus Niederösterreich, Vorarlberg und Salzburg einen respektablen Platz im Wettbewerb sichern. Besonders bemerkenswert war das 1,5 Punkte-Unentschieden gegen den späteren Bundessieger aus Oberösterreich. Steininger, der jüngste Spieler im Team, und Radziwon, der in seinem ersten gewerteten Turnier Erfahrungen sammelte, trugen ebenfalls zur Teamleistung bei. Ihre Gesamtpunktzahl und der 8. Platz unterstreichen den Teamgeist und das Potenzial der Schüler.

In der Oberstufe brillierte eine weitere talentierte Mannschaft mit Ernesto Squasi, Sebastian Ortner, Dana Biasco, Raphael Meier und Rafaela Theurl. Diese Mannschaft konnte sich als die fünftbeste Schulschachmannschaft Österreichs behaupten. Besonders beeindruckend war die Leistung von Ortner, der am zweiten Brett sage und schreibe acht Punkte aus neun Partien erzielte und dafür mit einer Silbermedaille belohnt wurde. Squasi steuerte 3,5 Punkte am ersten Brett bei, während Meier drei von vier Partien gewann. Auch Theurl und Biasco trugen mit soliden Punktzahlen zum Gesamterfolg bei.

Fazit und Ausblick

Das Schulschach-Bundesfinale in Linz war für die Schüler des Gymnasiums Lienz nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die ihren Teamgeist und ihre Fähigkeiten förderte. Diese Erfolge sind ein Zeichen dafür, dass die Schachförderung in der Schule Früchte trägt und die Schüler auf dem richtigen Weg sind, ihre Talente weiter zu entwickeln.

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Das Gymnasium Lienz hat sich durch seinen Einsatz und die Teamarbeit in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld hervorgetan. Die Leistungen der Schüler sind eine Inspiration für andere Schulen und zeigen, wie wichtig es ist, in Teamwettbewerben zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Der Blick in die Zukunft ist optimistisch, und wir sind gespannt, wie sich die Talente weiterentwickeln werden.