Heute ist der 22.07.2026 und in Lienz ist die Aufregung spürbar. Das inklusive Festivalformat „INK Fest“ hat seine Premiere gefeiert. Vom 16. bis 19. Juli strömten Besucherinnen in die Stadt, um an einem einzigartigen Kunst- und Kulturprogramm teilzunehmen, das nicht nur unterhaltsam, sondern auch barrierefrei für alle Menschen gestaltet wurde. Initiatoren Katharina Zanon und Oliver Deutsch haben mit diesem Festival ein beeindruckendes Zeichen für gelebte Inklusion gesetzt.

Das Festival war nicht nur eine bunte Feier der Kunst, sondern auch der Auftakt für den neuen Kunst- und Kulturverein „Roter Turm“, der sich zum Ziel gesetzt hat, moderne Kunst in Osttirol zu etablieren. Die Inspiration für dieses vielfältige Programm kam von Reisen durch Lateinamerika, was dem Event einen ganz besonderen, internationalen Flair verlieh. Die verschiedenen Veranstaltungen fanden an drei Standorten statt: dem Bildungshaus, dem MCI Campus Lienz und dem Kolpingsaal, was die Menschen in der Stadt zusammenbrachte und den Austausch förderte.

Ein Blick auf das Programm

Die Eröffnung fand im Bildungshaus statt und setzte den Ton für die folgenden Tage. Am Freitag und Samstag verwandelte sich der MCI Campus in einen interaktiven Begegnungsort. Dort gab es ein Café in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe, Kunstinstallationen – unter anderem von der talentierten Ulla Rauter – sowie spannende Workshops und Diskussionsrunden. Das Programm war so vielfältig, dass man als Besucherin gar nicht alles an einem Tag erleben konnte!

Die Abendgestaltung im Kolpingsaal war ein Highlight für sich: Lichtinstallationen, Live-Konzerte und DJ-Sets sorgten für eine Atmosphäre, die zum Tanzen und Feiern einlud. Das Publikum war begeistert und schien die Magie des Moments in vollen Zügen zu genießen. Und dann kam der Sonntagvormittag, der mit einem „Soulpicknick“ im Garten des Bildungshauses ausklang – ein perfekter Abschluss für ein Festival, das so viel Freude und Gemeinschaftsgefühl verbreitet hat.

Eine Vision für die Zukunft

Das „INK Fest“ hat nicht nur die kulturelle Landschaft in Lienz bereichert, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung Inklusion gemacht. Die Organisatoren haben gezeigt, wie Kunst und Kultur Brücken bauen können – zwischen Menschen, zwischen verschiedenen Kunstformen und zwischen Regionen. Es ist zu hoffen, dass das Festival im kommenden Jahr eine Fortsetzung findet und noch mehr Menschen die Möglichkeit gegeben wird, daran teilzunehmen.

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Die Idee, Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen, ist schließlich ein Anliegen, das weit über die Grenzen von Lienz hinausgeht. Wenn dieser Geist des Miteinanders und der Kreativität weitergetragen wird, könnten wir vielleicht sogar einen neuen Standard für Festivals in Österreich setzen – eine spannende Vorstellung, die nach mehr klingt!

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