Osttiroler Radzug: Erfolgreiches Mobilitätskonzept verbindet Radfahren und Zugreisen
Heute ist der 10.06.2026 und in Osttirol geht es rund, insbesondere wenn wir über den beliebten Radzug zwischen Lienz und Innichen sprechen. Im Jahr 2025 verzeichnete der Osttiroler Radzug stolze 104.600 Fahrgäste. Ein wahrer Renner, vor allem bei unseren italienischen Nachbarn, die besonders um den 15. August herum gerne die Züge füllen. Die Kombination aus Rad fahren und Zug fahren zieht immer mehr Menschen an!
Der Radzug, der 1998 von den ÖBB eingeführt wurde, ist seit 2019 fest im Tiroler Nahverkehr integriert, organisiert vom VVT. Was ihn besonders macht? Im vorderen Bereich gibt es gemütliche Sitzplätze, während die Fahrräder in einem speziellen Waggon mit bis zu 300 Abstellplätzen transportiert werden. Das Konzept ist einfach und genial: Radfahren in eine Richtung und dann ganz entspannt mit dem Zug zurück. Das klingt doch nach einem perfekten Tagesausflug!
Ein Teil der Mobilitätsstrategie
Die Radsaison erstreckt sich von Mitte Mai bis Ende September, während derer 440 spezielle Radzugverbindungen angeboten werden. Mobilitäts-Landesrat René Zumtobel hebt die Synergie zwischen Fahrrad und Bahn als eine erfolgreiche Mobilitätsform hervor. Das macht nicht nur Spaß, sondern schont auch die Umwelt. VVT-Geschäftsführer Alexander Jug betont zudem die strategische Bedeutung des Radzugs für den öffentlichen Verkehr – ein echter Gewinn für alle, die die Region erkunden möchten.
Auch die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik ist begeistert und spricht von der Wertschöpfung, die der Radzug für Osttirol bringt. Es ist nicht nur eine Möglichkeit, die schöne Landschaft zu genießen, sondern fördert auch den lokalen Tourismus und stärkt die Wirtschaft in der Region.
Die Zukunft des Radzugs
In einer Zeit, in der nachhaltige Mobilität immer wichtiger wird, zeigt der Osttiroler Radzug, wie man Tradition und Innovation miteinander verbinden kann. Die Strecke entlang des Drauradwegs ist nicht nur malerisch, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Region aktiv zu erleben. Die Kombination aus erholsamen Radtouren und dem komfortablen Rücktransport mit dem Zug könnte mehr Menschen dazu bringen, das Radfahren als Freizeitbeschäftigung zu entdecken.
Auf diese Weise wird der Radzug nicht nur zu einem Transportmittel, sondern auch zu einem Erlebnis, das die Natur und die Kultur Osttirols in den Vordergrund stellt. Wer es also noch nicht ausprobiert hat, sollte sich bald auf den Weg machen. Der Osttiroler Radzug ist definitiv eine Reise wert!
Mehr Informationen zu diesem tollen Angebot findet man auch in der Quelle.
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