Heute ist der 18.05.2026 und in Lienz, einer charmanten Stadt in Österreich, ist viel los. Schülerinnen der Klassen 3B, 6B und 7B des BG/BRG Lienz haben ein interdisziplinäres Projekt im Rahmen der Initiative „Girls in Data Science“ (GiDS) ins Leben gerufen. Das Thema dieses spannenden Projekts? Der „Gender Pay Gap“, also die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Ein Thema, das nicht nur wichtig, sondern auch höchst aktuell ist!
Das Projekt trägt den Titel „Stitching the Gap – Between Plenty and Need“ und kombiniert auf kreative Weise Technik & Design, Mathematik und Informatik. Die jungen Frauen haben die gesammelten Daten auf innovative Art und Weise in textile Formen übersetzt – ja, richtig gehört, durch Stickmuster! Es ist faszinierend zu sehen, wie abstrakte Daten plötzlich greifbar und sichtbar werden. So wird aus einer oft trockenen Thematik ein Erlebnis, das nicht nur lehrreich ist, sondern auch Spaß macht.
Guerilla Gardening für den Wandel
Doch damit nicht genug! Die Schülerinnen haben eine ergänzende Aktion namens „Planting Equality“ ins Leben gerufen, bei der Guerilla-Gardening mit Seedbombs als Symbol für gesellschaftlichen Wandel betrieben wird. Man könnte sagen, sie pflanzen nicht nur Blumen, sondern auch Ideen und Hoffnung für eine gerechtere Zukunft. Osttiroler Bezirkshauptfrau Bettina Heinricher zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und dem Engagement der Schülerinnen. Es ist wirklich ermutigend, wie solche Initiativen zur Chancengleichheit im digitalen Zeitalter beitragen.
Die Initiative GiDS ist Teil der internationalen Konferenz „Women in Data Science – Villach“, die darauf abzielt, Mädchen und junge Frauen für Datenwissenschaften zu begeistern. Bei der WiDS Villach 2026 betrug der Frauenanteil unter 482 Teilnehmenden 69 Prozent – darunter 82 Schülerinnen und Bachelor-Studentinnen. Organisatorin Anita Kloss-Brandstätter hebt den innovativen, interdisziplinären Zugang hervor, um technologische Berufsfelder für junge Frauen attraktiver zu machen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, indem es praxisnahe Workshops anbietet und klassische Rollenbilder aufbricht.
Ein kreativer Blick auf Datenwissenschaft
Die Schülerinnen des BG/BRG Lienz haben nicht nur ihre eigenen Fähigkeiten gestärkt, sondern auch ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter gesetzt. Das Projekt zeigt, wie Datenwissenschaft verständlich und greifbar werden kann. Durch die Kombination aus Theorie und praktischer Umsetzung wird den Teilnehmerinnen die Möglichkeit geboten, komplexe Zusammenhänge zu analysieren und erfahrbar zu machen. Es ist beeindruckend, wie sie mit ihren kreativen Ansätzen dazu beitragen, das Bewusstsein für den Gender Pay Gap zu schärfen.
In einer Zeit, in der die digitale Transformation alle Lebensbereiche durchdringt, ist es umso wichtiger, dass junge Frauen die Chancen in technischen Berufen erkennen und nutzen. Projekte wie dieses zeigen, dass es nie zu früh ist, um Veränderungen anzustoßen und die eigene Zukunft aktiv zu gestalten. Und vielleicht, nur vielleicht, sind wir auf dem besten Weg, die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern zu schließen – ein Stich nach dem anderen!
Für weitere Informationen und einen tieferen Einblick in das Projekt, lohnt sich ein Blick auf die ausführliche Berichterstattung bei Dolomitenstadt.