Heute, am 18. April 2026, wird im Seniorenzentrum Haus zum Guten Hirten in Reutte ein besonderes Ereignis gefeiert: Ein gemeinsames Frühstück für die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in diesem Zentrum einen unschätzbaren Beitrag leisten. Über 40 freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen regelmäßig die Bewohner, indem sie mit ihnen spielen, basteln oder sie bei Spaziergängen begleiten. Diese wertvolle Unterstützung bringt nicht nur Abwechslung in den Alltag der Senioren, sondern fördert auch die sozialen Kontakte und das Wohlbefinden der Bewohner.

Die ehrenamtlichen Helfer gestalten außerdem musikalische Nachmittage und betreuen das Café im neuen Speisesaal des Seniorenzentrums. Marietheres Kortenbreer, die Freiwilligenkoordinatorin, hebt die zentrale Rolle der Ehrenamtlichen hervor: „Sie sind eine tragende Säule des Hauses, die Unterstützung, Herzlichkeit und Vielfalt bringt.“ Auch Heimleiter Wolfgang Broll betont die Bedeutung des Engagements und erklärt, dass der Reinerlös von Projekten wie dem Osterbasar dazu genutzt wird, gemeinsame Ausflüge zu ermöglichen. In den kommenden Monaten wird der Garten des Zentrums neugestaltet, was einige temporäre Einschränkungen mit sich bringt. Umso mehr ist das Engagement der Freiwilligen in dieser Zeit gefragt, um den Bewohnern weiterhin Abwechslung zu bieten. Interessierte, die sich ebenfalls ehrenamtlich einbringen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. [Quelle]

Freiwilliges Engagement in Österreich und Deutschland

Das Beispiel des Seniorenzentrums in Reutte zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist. Etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung engagiert sich aktiv, und rund 45.000 Menschen setzen sich in den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Hessen für andere ein. Diese Freiwilligen bringen ihre Zeit, Kompetenzen und Fähigkeiten ein und profitieren von zeitgemäßen Rahmenbedingungen, die die Diakonie Hessen bietet. Dazu gehört unter anderem, dass die Freiwilligen während ihres Engagements versichert sind und eine umfassende Vorbereitung sowie Begleitung durch hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen erhalten.

Darüber hinaus wird der regelmäßige Austausch zwischen Freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeitenden gefördert, und es besteht die Möglichkeit zur Fortbildung für die Ehrenamtlichen. Diese Anerkennung des freiwilligen Engagements ist von großer Bedeutung, insbesondere für Initiativen wie die Tafel, die auf die Unterstützung durch engagierte Menschen angewiesen ist, um armutsbetroffene Menschen mit Lebensmittelspenden zu entlasten. [Quelle]