Heute ist der 4.07.2026 und in Reutte gibt es Grund zur Freude: Die Genehmigung für den Fernpass-Tunnel (B179) wurde endlich erteilt! Das Projekt, das die Fernpassstraße unterhalb der Passhöhe auf rund 1,4 Kilometern verbinden wird, scheint nun greifbar nah zu sein. Der Tunnel wird südlich der Haarnadelkehre bei 7,8 km beginnen und bei 12,4 km in die bestehende Trasse münden. Man darf gespannt sein, wie sich die gesamte Verkehrssituation in der Region dadurch verändern wird.

Die naturschutzrechtliche Bewilligung soll am 2. Juli 2026 erteilt werden, während die Straßenbaugenehmigung bereits im Sommer 2025 erwartet wird. Aber es sind noch einige Hürden zu nehmen: Wasserrechtliche und forstrechtliche Bewilligungen stehen noch aus. Der Tunnel wird übrigens dreispurig ausgeführt, mit zwei Fahrstreifen bergwärts und einem bergabwärts, plus einem befahrbaren Rettungsstollen. Das klingt nach einem durchdachten Konzept!

Positive Stimmen aus der Region

Die Reaktionen aus dem Außerfern sind durchweg positiv. Bürgermeister Harald Schönherr von Bieberwier hat bereits die Vorteile des Projekts hervorgehoben. Auch Herbert Kröll, der Bürgermeister von Nasserreith, sieht die positiven Aspekte des Vorhabens. Es scheint, als würde der Widerstand gegen das Projekt langsam aber sicher nachlassen. Verantwortliche in Außerfern und Innsbruck sind erleichtert, dass der Bau bald beginnen kann, was für die gesamte Region von großer Bedeutung ist.

Das Projekt umfasst zudem Zulaufstrecken an beiden Portalen sowie Knotenpunkte zur Anbindung der Bestandsstrecke. Geplant sind auch ein Lawinendamm nahe dem Nordportal und temporäre Bau- und Ersatzstraßen. Besonders interessant ist die geplante MAUT-Station, die auch für Pendler und Anwohner gelten soll. Ob das die Akzeptanz in der Bevölkerung steigern wird?

Ein Teil eines größeren Plans

Der Fernpass-Tunnel ist nur eines von vielen Projekten, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Das Bauprogramm 2026 – 2031 wird jährlich für einen Zeitraum von sechs Jahren erstellt und umfasst alle Planungs- und Bauprojekte, die in diesem Zeitraum zur Umsetzung kommen. Die ASFINAG plant, rund 12,5 Milliarden Euro in ein erweitertes und modernisiertes hochrangiges Straßennetz zu investieren. Wow, das ist eine ganze Menge Geld!

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Für das Jahr 2024 hat die ASFINAG bereits rund 1,3 Milliarden Euro in Autobahnen und Schnellstraßen eingeplant, davon etwa 486 Millionen Euro für den Neubau und 874 Millionen Euro für die betriebliche Erhaltung. Die Übersichtskarte zeigt nicht nur geplante Neubauprojekte, sondern auch wesentliche Erhaltungsprojekte. Das ist wichtig, um unsere Straßen sicher und in gutem Zustand zu halten.

Mit dem Fernpass-Tunnel und anderen geplanten Projekten wird sich die Verkehrsinfrastruktur in Österreich nachhaltig verändern. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das auf unseren Alltag auswirken wird. Die Vorfreude im Außerfern wächst, und die ersten Bagger könnten bald rollen.

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