Heute ist der 24.07.2026 und die Vorfreude auf die bevorstehenden Sanierungsarbeiten an der Lechaschauer Lechbrücke wächst. Am Montag, den 3. August, geht es endlich los! Diese Brücke ist nicht nur ein Bauwerk, sondern eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Lechtal und der Bezirkshauptstadt Reutte. Täglich passieren hier zwischen 20.000 und 25.000 Fahrzeuge. Das ist ganz schön viel, oder? Umso dringender ist die Sanierung, die Teile der Tragwerksabdichtung, Abdichtungsentwässerung und den Fahrbahnübergang umfasst.

Verkehrsteilnehmer sollten sich auf Einschränkungen einstellen. Während der Arbeitszeiten, von Montag bis Freitag, jeweils von 7 bis 19 Uhr, wird die Brücke nur in Fahrtrichtung Reutte befahrbar sein. Wer in Richtung Lechaschau möchte, muss umgeleitet werden. Die Umleitung führt über die L 260 Ehenbichler Straße, die Riedener Lechbrücke und die B 198 Lechtalstraße. Fußgänger und Radfahrer sind von diesen Einschränkungen zum Glück nicht betroffen – das ist ein kleiner Lichtblick!

Historischer Hintergrund

Die Lechaschauer Lechbrücke hat eine lange und spannende Geschichte. Seit der Zeit der Kelten wird sie genutzt. Erbaut wurde die Brücke zwischen 1485 und 1464 von den Bauherren Martin Schilling, Siegfried Tiefenbronn und Heinz Scheiber. Über 200 Baumstämme waren nötig, um dieses beeindruckende Bauwerk zu errichten. Die Brücke diente über 300 Jahre lang als wichtiger Verkehrsweg zwischen Italien und Schwaben.

Im Jahr 1801 wurde die Brücke vollständig neu gebaut, doch 1925 bis 1926 wurde sie durch eine Stahlbetonbrücke ersetzt. Diese wurde schließlich am 12. Juni 1927 dem Verkehr übergeben. Ein einschneidendes Ereignis war die Sprengung durch die Wehrmacht am 29. April 1945. Doch die Brücke wurde 1946 wieder instand gesetzt. Von 1991 bis 1993 folgte dann eine erneute Errichtung, da das Verkehrsaufkommen einfach zu hoch war.

Verkehrsführung während der Sanierung

Die Sanierungsarbeiten sind für mehrere Wochen angesetzt und sollen noch vor Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein, vorausgesetzt, die Witterungsbedingungen spielen mit. Außerhalb der Arbeitszeiten kann die Brücke in beide Richtungen befahren werden, jedoch nur einspurig geregelt durch eine Ampel. Das sorgt hoffentlich dafür, dass der Verkehrsfluss nicht ganz zum Erliegen kommt.

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Die Umleitungen werden gut ausgeschildert sein, damit niemand verloren geht. Es ist immer ein bisschen nervenaufreibend, wenn solche Bauarbeiten anstehen. Aber es ist ja für einen guten Zweck, schließlich wird die Brücke dadurch wieder fit für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Und wer weiß, vielleicht wird sie auch noch in 100 Jahren die gleiche Bedeutung haben wie heute.

Die Lechaschauer Lechbrücke steht nicht nur für den Verkehr, sondern auch für die Geschichte und Entwicklung der Region. Sie ist ein Teil des Lebens der Menschen hier und hat viele Geschichten zu erzählen. Lassen wir uns also nicht von den Bauarbeiten entmutigen, sondern freuen wir uns auf die Zukunft dieser wichtigen Verkehrsader! Weitere Informationen zu den Sanierungsarbeiten finden Sie in der [Quelle](meinbezirk.at) und [hier](tirol.gv.at).

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