Unvergessliche Studienjahre in Innsbruck: Walter Fuchs‘ Rückblick
In Innsbruck, der malerischen Hauptstadt Tirols, erzählt Walter Fuchs von seinen unvergesslichen Studienjahren an der Universität Innsbruck. Geboren und aufgewachsen in dieser beeindruckenden Stadt, war der Weg zur Universität für ihn eine logisch erscheinende Entscheidung. Die Universität bot ein breites Angebot an Studienfächern ohne Eingangstests oder Studiengebühren – eine willkommene Gelegenheit für viele junge Menschen, sich auszuprobieren und in neue Wissenswelten einzutauchen. Die Schönheit der Stadt und die umgebende Natur hat er nach über 20 Jahren außerhalb von Innsbruck umso mehr zu schätzen gelernt.
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die erste Vorlesung in Zivilrecht bei Prof. Heinz Barta. Diese erste Begegnung mit der Welt des Rechts war für Fuchs prägend. Er nahm nicht nur an Vorlesungen seiner Fakultät teil, sondern schnupperte auch in andere Fachrichtungen hinein. Mit Freunden und Partnerinnen erlebte er viele schöne Momente, die oft im Tanzcafé Prometheus oder im Tiroler Landestheater stattfanden. Die Zeit in Innsbruck war für ihn eine Mischung aus Lernen, Freundschaften und einer gewissen künstlerischen Ader, die ihn zeitweise sogar in die Theaterwelt führte. Wichtige Mentoren wie Prof. Karl Weber und Prof. Andreas Scheil hinterließen bleibende Eindrücke.
Ein unvergesslicher Erasmus-Aufenthalt in Rotterdam
Im Sommersemester 2001 hatte Walter Fuchs die Möglichkeit, an der Erasmus-Universität in Rotterdam zu studieren. Diese Erfahrung war für ihn eine willkommene Abwechslung – das Leben in einer Hafenstadt war aufregend und die Kurse spannend. Während seiner Zeit in Innsbruck finanzierte er sein Studium selbst, arbeitete in einer Rechtsanwaltskanzlei und schrieb seine Dissertation über private Sicherheitsdienste und den öffentlichen Raum. Diese Dissertation brachte ihm später den „Franz-Gschnitzer-Preis“ ein, was eine besondere Auszeichnung für seine Arbeit darstellt.
Nach seiner Zeit in Innsbruck und einem kurzen Intermezzo an internationalen Forschungsprojekten in Wien, wo er sich mit Themen wie Jugendkriminalität und Korruption beschäftigte, erhielt er schließlich eine Professur für Kriminologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Hier unterrichtet er angehende Beamte des Polizeivollzugsdienstes und vermittelt evidenzbasiertes Wissen über Kriminalität. In seiner Freizeit spielt er Ukulele und möchte sein Musizierhobby weiter pflegen – ein schöner Ausgleich zur akademischen Welt.
Eine lebendige Stadt für Studierende
Innsbruck ist nicht nur für Walter Fuchs eine besondere Stadt, sondern auch für viele Studierende aus aller Welt. Die Stadt, die im Herzen der Alpen liegt, zieht mit ihrem Mix aus Sport, Kultur und einem aktiven Universitätsleben zahlreiche junge Menschen an. Die Lebenshaltungskosten sind zwar recht hoch – etwa 700 € im Monat – aber die Stadt bietet auch ein reichhaltiges Freizeitangebot. Von Wintersportarten wie Skifahren in den umliegenden Skigebieten wie Patscherkofel und Nordkette bis hin zu einem aktiven Nachtleben mit Bars und Clubs wie Katen Noster und Zappa Music Bar ist für jeden etwas dabei.
Die Universität Innsbruck ist für viele Erasmus-Studierende ein beliebter Ort. Mit einem Semesterticket, das für etwa 139 € erhältlich ist, können Studierende die Stadt bequem erkunden. Auch das Essen in Innsbruck ist vielfältig – von Käsespätzle bis hin zu Wiener Schnitzel, die gastronomischen Angebote sind von italienischer und deutscher Küche beeinflusst. Für viele ist es eine besondere Erfahrung, sich während des Studiums in einer Stadt wie Innsbruck niederzulassen, die so viel zu bieten hat.
Walter Fuchs, der ein freundschaftliches Verhältnis zur Universität pflegt und gelegentlich an Kongressen teilnimmt, hat einen wertvollen Rat für Studierende: „Über den Tellerrand hinauszuschauen und das Leben zu genießen“, sollte für alle an erster Stelle stehen. Vielleicht sind es die kleinen Dinge im Leben, die am meisten prägen. Und mit einer Lebensweisheit wie „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ hat er sicherlich einige junge Menschen inspiriert, ihren eigenen Weg zu gehen.
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