In Salzburg wird 2026 ein ganz besonderes Fest gefeiert: Der Salzburger HirtenAdvent, eine Veranstaltung, die tief in der Tradition verwurzelt ist, wird sein 20-jähriges Jubiläum zelebrieren. Vom 4. bis 13. Dezember 2026 wird die Große Universitätsaula zum Schauplatz für ein unvergessliches Adventserlebnis. Diese Veranstaltung zieht jährlich rund 6.000 Besucher an, und das nicht ohne Grund! Der HirtenAdvent hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem Geheimtipp für Gäste aus den angrenzenden Regionen, wie Bayern, Oberösterreich oder Tirol, entwickelt.

Das Herzstück des Events ist das Stück „IN EINER KALTEN WINTERNACHT“, das von Josef Radauer verfasst wurde. Es erzählt die Geschichte von Kindern, die den Althirten Sepp um Hilfe bitten, um beim Hirtenspiel mitzumachen. Sepp nimmt die Zuschauer und die Kinder mit auf eine adventliche Reise zur Krippe, während die Hirten aus den Salzburger Gauen nach dem Stall suchen und darüber nachdenken, wie sie dem neugeborenen Messias musikalisch huldigen können. Radauer, der 1969 erstmals als Hirtenkind auftrat, hat dem Stück einige neue Charaktere hinzugefügt, die sicherlich für frischen Wind sorgen werden.

Eine Tradition wird lebendig

Ursprünglich als Tobi Reiser Adventsingen bekannt, fand das Event 2006 erstmals in der Universitätsaula statt, nachdem die Weggefährten von Tobi und Tobias Reiser das Großen Festspielhaus verließen. Ihr Ziel war es, ein Adventsingen, das an traditioneller Volksmusik orientiert ist, zu verwirklichen. Ein buntes Ensemble, darunter das Tobi Reiser Ensemble, die Walchschmiedsänger und der Salzburger Dreigesang, sorgt für eine familiäre Atmosphäre und authentische Volksmusik. Auch Bertl Göttl und Bühnenbildner Siegwulf Turek sind Teil des kreativen Teams.

Die Atmosphäre des Salzburger HirtenAdvent ist ganz besonders. Hier wird ein Adventerlebnis ohne Kitsch und touristische Zwänge geboten. Stattdessen stehen nachdenklich stimmende Texte und die Tradition von Tobi und Tobias Reiser im Mittelpunkt. Diese werden dramaturgisch weiterentwickelt, sodass immer wieder neue Facetten der Geschichte zum Vorschein kommen. Josef Radauer, der die Leitung des Adventsingens übernommen hat, sorgt dafür, dass die Veranstaltung frisch und lebendig bleibt.

Ein Blick in die Geschichte

Die Wurzeln des Salzburger Adventsingens gehen bis ins Jahr 1946 zurück, als Tobi Reiser das erste Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai veranstaltete. Seitdem hat sich viel getan: Die Veranstaltung zog im Laufe der Jahre immer mehr Zuschauer an und fand schließlich im Großen Festspielhaus eine neue Heimat. Jährlich kommen etwa 36.000 Zuschauer aus 38 Ländern, um die Magie des Advents zu erleben. Ein Blick in diese lange Tradition zeigt, wie wichtig das Adventsingen für die Region ist.

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Die Universitätsaula wird zur wertvollen Auszeit vom adventlichen Trubel, und das nicht nur für die Einheimischen. Immer mehr Menschen nutzen die Gelegenheit, um in der besinnlichen Zeit des Jahres zur Ruhe zu kommen und in die Welt der traditionellen Volksmusik einzutauchen. Hier wird die Weihnachtszeit – die Zeit der Besinnung und des Miteinanders – auf eine ganz besondere Art und Weise gefeiert.

Wer mehr über den Salzburger HirtenAdvent erfahren oder Tickets sichern möchte, findet alle Informationen auf der offiziellen Website www.hirten-advent.at.