In Rettenegg, einer kleinen aber feinen Gemeinde, spielt das Handwerk eine entscheidende Rolle. Hier sorgt die Tischlerei Wegerer dafür, dass junge Menschen in die Welt des Tischlerhandwerks eingeführt werden. Inhaberin Barbara Wegerer weiß, dass die Ausbildung junger Fachkräfte nicht nur wichtig, sondern auch zukunftsweisend ist. „Das Handwerk wird immer gebraucht und kann schwer durch Roboter ersetzt werden“, sagt sie und betont die Notwendigkeit, die nächsten Generationen optimal auf die Herausforderungen des Berufslebens vorzubereiten.

Die Ausbildung hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Digitale Elemente finden immer mehr Einzug in den Lehrplan, und das Berufsbild des Tischlers umfasst mittlerweile auch Materialien wie Glas, Stein und Metall – nicht mehr nur Holz. Das zeigt, wie dynamisch und abwechslungsreich dieser Beruf geworden ist. Auch wenn die Tischlerei Wegerer zeitweise auf die Einstellung neuer Lehrlinge verzichtet hat, um in andere Unternehmensbereiche zu investieren, bleibt die Ausbildung ein zentrales Thema. Barbara Wegerer legt großen Wert auf eine gute Betreuung ihrer Lehrlinge – schließlich geht es darum, die Fachkräfte von morgen hervorzubringen.

Vielfältige Perspektiven im Tischlerhandwerk

Die Ausbildung zum Tischler oder zur Tischlerin ist die Grundlage für eine vielversprechende Karriere in diesem Handwerk. Nach dem Abschluss der Lehre besteht die Möglichkeit, in verschiedenen Betrieben als Gesellin oder Geselle zu arbeiten. Doch das ist nur der Anfang: Fachliche und betriebswirtschaftliche Fortbildungen eröffnen Wege zur Spezialisierung. Wer kreativ ist, kann auch als Gestalterin oder Gestalter im Handwerk tätig werden. Und der Meisterbrief? Der steht für eine höhere Qualifikation und ermöglicht es, einen eigenen Betrieb zu leiten oder Lehrlinge auszubilden.

Ein weiterer spannender Aspekt ist die Möglichkeit, als Gebäudeenergieberaterin oder -berater tätig zu sein, um Hauseigentümern bei klimafreundlichen Umbauten zu helfen. Oder man wird Fertigungsplaner/-in, um die Abläufe in der Tischlerei zu organisieren. Ein echtes Schlaraffenland für kreative Köpfe, die es lieben, mit verschiedenen Materialien und Techniken zu arbeiten!

Fachkräftemangel und Chancen im Handwerk

In ganz Österreich und darüber hinaus wird die Frage nach qualifizierten Fachkräften immer drängender. Die demografische Entwicklung, Digitalisierung und die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung – all das beeinflusst die Nachfrage nach Arbeitskräften im Handwerk erheblich. Laut Experten sind derzeit schätzungsweise 250.000 Stellen im Handwerk unbesetzt. Ein Alarmzeichen! Besonders in den nächsten fünf Jahren stehen 125.000 Betriebsnachfolgen an – da müssen genügend junge Menschen bereitstehen, um diese Lücken zu füllen.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Tischlerei Wegerer ist da nur ein Beispiel unter vielen. Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, müssen die Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen stimmen. Eine Bildungswende tut Not, um die Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Auch die Integration von ausländischen Fachkräften wird immer wichtiger, um den Bedarf zu decken. Das Handwerk hat viel zu bieten – und das sollte auch die nächste Generation erfahren!