Medaillenrausch am Wörthersee: Kärntner Rudertalente glänzen bei Meisterschaft
Am 3. Oktober 2026 war es endlich so weit: Die VST-Sektion Rudern nahm an der 54. Kärntner Meisterschaft im Rudern am Wörthersee teil. Die Vorfreude war groß, besonders bei den zahlreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportlern, die sich auf ihre ersten Wettkämpfe vorbereiteten. So ein Event ist immer auch ein bisschen Nervenkitzel – für die Athleten, aber auch für die Trainer. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Insgesamt wurden acht Medaillen gewonnen! Ein toller Abschluss für die Regattasaison 2026.
Besonders beeindruckend war, dass für einige Teilnehmer diese Meisterschaft die erste Regatta ihres Lebens darstellte. Das ist wie ein Sprung ins kalte Wasser – ein wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung und ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden. Trainerin Helena Grabner und Trainer Jakob Stornig wurden nicht nur für ihre Unterstützung gelobt, sondern auch für die großartige Betreuung während des Regattatages. Es war eine Gemeinschaftsleistung, die durch die Vorbereitung, Betreuung und den sportlichen Einsatz aller Beteiligten geprägt war. Ein großes Dankeschön geht auch an den Kärntner Ruderverband für die exzellente Organisation dieser Meisterschaft.
Erfolge und Medaillenregen
Die Kärntner Meisterschaft, die am 30. September 2026 stattfand, war jedoch nicht nur für die VST-Sektion ein Erfolg. Heimische Ruderer glänzten mit mehreren Medaillen. Besonders hervorzuheben ist Martin Mörtl, der sich Gold im Leichtgewichts Junioren-A Einer sicherte. Auch Magdalena Zelloth durfte sich über Gold im Juniorinnen-A Einer freuen. In den Doppelbooten war der Nachwuchs ebenfalls stark: Schüler gewannen Gold im Doppelvierer und Doppelzweier. Diese jungen Talente zeigen, dass die Zukunft des Rudersports in Kärnten gesichert ist!
Auf die Silbermedaillen-Träger darf man ebenfalls stolz sein. Jonathan Klaritsch holte sich die Silbermedaille im Junioren B-Einer, während Linus Onitsch und Bernhard Zelloth im Junioren B-Doppelzweier glänzten. Cillian und Nicolas Zwanziger schafften es im Junioren A Doppelzweier auf den zweiten Platz. Auch die Männer- und Mixed-Teams der Breitensportler trugen sich in die Medaillenliste ein – das spricht für die Vielfalt und Stärke des Kärntner Rudersports. Zusätzlich durfte sich Marlene Lach über den dritten Platz im Schülerinnen B Einer freuen, und Julia Lach zusammen mit Eva Schwarz wurden Dritte im Juniorinnen-B Doppelzweier. Ein echtes Medaillenfest!
Auszeichnungen und neue Entwicklungen im Rudersport
Parallel zu dieser aufregenden Meisterschaft gab es auch einige Auszeichnungen, die das Engagement im Rudersport würdigen. Am 26. September 2026 wurde Martin Orth beim „Tag des Sports“ in Wien mit dem Ehrenamtspreis 2026 ausgezeichnet. Ein wichtiger Schritt, um die ehrenamtliche Arbeit im Sport zu honorieren. Auch Gabor Onuska erhielt am 30. September 2026 die Goldene Ehrennadel für seine langjährige Tätigkeit als Schiedsrichter. Und mit Julia Rabl gibt es nun eine neue Schiedsrichterin, die die praktische Prüfung im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft bestanden hat.
In der Zwischenzeit wurde eine neue Überhebstelle für Kleinboote beim VERBUND-Kraftwerk Aschach fertiggestellt – ein echter Gewinn für die Sportler. Und nicht zu vergessen: Die 99. Staatsmeisterschaften brachten 45 Meistertitel in verschiedenen Kategorien hervor, darunter 16 Masters-Bewerbe. Es ist ein wahrer Aufschwung im Rudersport in Österreich, der durch Initiativen wie das Programm „Respekt & Sicherheit“ unterstützt wird, um ein respektvolles Miteinander zu fördern und Machtmissbrauch zu verhindern.
Es bleibt also spannend im Rudersport. Die Kärntner Meisterschaft war nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein Zeichen für die Vitalität und den Zusammenhalt der Ruder-Community in Österreich. Ein Hoch auf die Medaillengewinner und die, die es noch werden wollen!
