Lehrlinge auf Entdeckungstour: Österreichische Gastronomie trifft amerikanischen Traum
Heute ist der 22.09.2026, und in Stegersbach passiert etwas Aufregendes! Das Hotel Larimar hat zwei seiner Lehrlinge, Sara Buchegger aus Schreibersdorf und Laura Jost aus Heiligenkreuz, für drei Wochen in die USA geschickt. Ziel ihrer Reise ist es, die amerikanische Gastronomie hautnah zu erleben. Das ist nicht nur eine tolle Gelegenheit, sondern auch ein wichtiger Schritt für die berufliche Entwicklung der beiden jungen Frauen.
In Ohio angekommen, haben sie die Chance, verschiedene Hotels und Restaurants zu besuchen und wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise im Gastgewerbe zu bekommen. Sara hat bereits einige Unterschiede zur österreichischen Gastronomie bemerkt. Die Portionen sind deutlich größer, und während in den USA viel Wert auf Fast Food gelegt wird, bietet Österreich eine Vielfalt an gesunden Speisen. Das ist schon mal ein interessanter Kontrast!
Einblicke in die amerikanische Gastfreundschaft
Ein weiterer Aspekt, der Sara aufgefallen ist: In den USA wird Alkohol erst ab 21 Jahren serviert, und die Getränke kommen mit einer ordentlichen Portion Eiswürfeln. Das ist für uns Österreicher schon ein bisschen ungewöhnlich. Auch die Bezahlmethoden unterscheiden sich stark – während wir oft bar zahlen, wird in den USA meist die Kreditkarte gezückt. Durch ihre Erfahrungen haben die beiden Lehrlinge auch ein anderes Gefühl für die Freundlichkeit der Menschen entwickelt. Die hohe Bedeutung von Hygiene in der Gastronomie ist ebenfalls ein Thema, das dort großgeschrieben wird. Besonders interessant ist, dass Allergien und Zöliakie bei Gästen ernst genommen werden, was zur Verbesserung des Services beiträgt.
Obwohl die Erfahrungen in den USA bereichernd sind, hat Sara auch Bedenken. Sie möchte nicht in den USA arbeiten, da der Service stark vom Trinkgeld abhängt und das für sie nicht das ideale Arbeitsumfeld darstellt. Das zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Präferenzen und Arbeitsbedingungen zu kennen.
Internationale Perspektiven
Aber das ist nicht alles! Ein weiterer Auslandsaufenthalt steht für Jeremy Brandstätter aus Rechnitz an. Geplant ist ein Praktikum an der Côte d’Azur in Nizza im Mai 2027. Das zeigt, dass internationale Austauschprogramme im Gastgewerbe immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hotelier Hans Haberl betont, dass solche Auslandserfahrungen den Horizont der Lehrlinge erweitern und ihre beruflichen Fähigkeiten sowie ihr interkulturelles Verständnis fördern.
Wer von euch jetzt Lust auf ein Praktikum in den USA bekommen hat, sollte wissen, dass das Gastgewerbe dort mit fast 15 Millionen Beschäftigten zur fünftgrößten Branche zählt. Praktika im Bereich Hospitality bieten einen großartigen Zugang zu einem internationalen Arbeitsmarkt. Das J-1-Visumsprogramm ermöglicht es internationalen Praktikanten, in den USA zu arbeiten und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Intrax, ein anerkannter Sponsor für das J-1-Visumsprogramm, unterstützt angehende Praktikanten bei der Beantragung des Visums und der Suche nach passenden Stellen.
Praktikum und Visum – der Weg nach Amerika
Interessierte sollten sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Praktika können zwischen sechs und zwölf Monaten dauern und in 4- oder 5-Sterne-Hotels oder Fine Dining Restaurants stattfinden. Voraussetzungen sind ein J-1-Visum und sehr gute Englischkenntnisse. Der Anmeldeprozess umfasst unter anderem eine Online-Anmeldung, ein Video-Interview und verschiedene Bewerbungsphasen. Es geht darum, sich gut vorzubereiten, denn die Chancen auf eine Stelle steigen mit einer fundierten Bewerbung.
Das Gastgewerbe in den USA ist vielfältig und bietet Platz für alle, die Interesse an Hotelmanagement, Gastronomie oder Veranstaltungsplanung haben. Praktika in diesem Bereich können nicht nur den Lebenslauf aufpolieren, sondern auch wertvolle Netzwerke schaffen und die eigenen Fähigkeiten verbessern. Für viele ist es ein erster Schritt in eine erfolgreiche Karriere im internationalen Umfeld.
