Volksschule Gerersdorf gewinnt Klimameilen-Sieg und bringt Kinder ins Grüne!
In einer begeisternden Zwischenbilanz der Klimameilen-Kampagne 2025 vor den Sommerferien kann die Volksschule Gerersdorf aus dem Südburgenland den Titel des Sommersiegers für sich verbuchen. Die Schüler:innen der Einrichtung bewiesen mit Eifer ihr Engagement für den Umweltschutz und sammelten in einer einzigen Woche beeindruckende 400 „Klimameilen“ durch umweltfreundliche Schulwege wie zu Fuß, mit dem Roller oder durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Diese Errungenschaft wurde am 16. September 2025 in Wien im Rahmen einer feierlichen Auszeichnung gewürdigt.
Bundesminister Peter Hanke und Elke Kastner vom Klimabündnis Österreich gratulierten den jungen Umweltschützern und überreichten Urkunden sowie einen Pokal. Die Schüler:innen erhielten zudem eine Einladung in den Tiergarten Schönbrunn, deren An- und Abreise von der Österreichischen Postbus AG organisiert wurde. Direktorin Krisztina Stimpfl betonte die herausragende Bedeutung des Umweltbewusstseins bei Kindern, während Kastner die positive Wirkung kleiner Schulen im Klimaschutz lobte. Dies zeigt, wie entscheidend frühe Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist.
Die Klimameilen-Kampagne und ihre Bedeutung
Die Klimameilen-Kampagne wird seit 2003 jährlich europaweit durchgeführt und richtet sich an Kindergärten, Schulen und Freizeiteinrichtungen bis zur 7. Schulstufe. Eine „Klimameile“ entspricht einem autofrei zurückgelegten Weg. Für jeden solchen zurückgelegten Weg, sei es zu Fuß, mit dem Rad oder durch öffentliche Verkehrsmittel, erhalten die Schüler:innen einen Sticker, den sie in ihr persönliches Sammelalbum oder auf ein gemeinsames Plakat kleben können. Die Sammelaktion läuft von März bis Dezember, wobei alle bis zum 10. Oktober 2025 rückgemeldeten Klimameilen zur 30. UN-Klimakonferenz nach Belém in Brasilien geschickt werden.
Die Teilnahme an solchen klimafreundlichen Schulprojekten ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern fördert auch die Integration von Umwelt- und Klimabewusstsein in den Schulalltag. Wie Gesunde Erde – Gesunde Kinder berichtet, spielt die Bildungstechnik eine Schlüsselrolle in der Förderung des Umweltbewusstseins unter jungen Menschen. Schulen sind durch internationale Vereinbarungen wie die Agenda 2030 und UNESCO-Programme verpflichtet, nachhaltige Entwicklungsziele zu verfolgen.
Unterstützung und Materialien für Schulen
Für die Durchführung dieser Projekte stellt das Klimabündnis kostenfreie Materialien bereit, die ebenso online bestellt werden können. Hierzu zählen Sticker, Sammelpässe und Aktionshefte, die den Schulen und ihren Lehrkräften helfen, kreative und wirksame Projekte zu entwickeln. Unterstützung wird auch durch Aktionsideen, Elternbriefe und ein eigenes Klimameilen-Lied angeboten.
Um das Bewusstsein für Umweltschutz in den Schulen zu schärfen, ist es wichtig, dass die Schüler in die Projektentwicklung einbezogen werden, beispielsweise durch Umwelt-AGs oder Schülerparlamente. Die freiwillige Teilnahme an solchen Projekten kann den Schüler:innen helfen, ihre Anliegen kreativ umzusetzen und Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Volksschule Gerersdorf nicht nur den Titel des Sommersiegers gewonnen hat, sondern auch als leuchtendes Beispiel dafür dient, wie Schulen durch Engagement und Kreativität eine wichtige Rolle im Klimaschutz einnehmen können. Der Erfolg der Klimameilen-Kampagne zeigt, dass nachhaltige Projekte in Bildungsinstitutionen Wirkung entfalten und das Umweltbewusstsein und Verantwortungsgefühl junger Menschen fördern.
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