Am 22. Mai 2026 war es für die Mitglieder des Pensionistenverbandes (PVÖ) Thüringen so weit: Ein aufregender Ausflug zum Hutmuseum in Lindenberg stand auf dem Programm. Die Vorfreude war groß, und die Stimmung im Bus war einfach genial! Der erste Stopp war das Hutmuseum, wo die Teilnehmer bei einer Führung in die faszinierende Geschichte der Hutfabrikation eintauchten. Man könnte sagen, es war ein bisschen wie eine Zeitreise durch die Geschichte der Kopfbedeckungen.
Die Führung bot eine Fülle an Informationen über die Herstellung von Hüten und die modischen Entwicklungen verschiedener Epochen. Besonders spannend waren die Erzählungen über die unterschiedlichen Materialien und Techniken, die im Laufe der Jahre verwendet wurden. Und wer hätte gedacht, dass es im Fabrikladen die Möglichkeit gab, verschiedene Hüte zu betrachten und sogar zu kaufen? Da war für jeden etwas dabei, von klassischen bis hin zu ausgefallenen Modellen.
Ein köstliches Mittagessen und ein charmantes Städtchen
Nach der inspirierenden Tour stand ein Mittagessen im Landgasthof „Kleber“ in Wangen – Haslach auf dem Plan. Die Teilnehmer konnten sich bei köstlichen Speisen stärken und die erlebten Eindrücke Revue passieren lassen. Es gab viel zu plaudern, und das Lachen hallte durch den Raum. Anschließend führte der Ausflug die Gruppe in das charmante Städtchen Wangen. Hier konnten die Teilnehmer die malerischen Gassen erkunden und das Flair der Stadt genießen. Ein herrlicher Abschluss eines gelungenen Tages!
Ein besonderes Dankeschön ging an den Busfahrer Konra, dessen sichere und gute Chauffeurdienste alle sicher ans Ziel brachten. Der Ausflug wurde als durchweg gelungen beschrieben. Roland Häusle, der Schriftführer, hat die Erlebnisse in einem Bericht festgehalten, sodass die Erinnerungen an diesen schönen Tag lebendig bleiben.
Ein Blick in die Hutgeschichte
Das Hutmuseum in Lindenberg ist nicht nur ein Ort für Hutfans, sondern bietet auch einen spannenden Einblick in die Geschichte der Hutmode. Man erfährt dort, dass Lindenberg einst als das „Klein-Paris“ der Hutmode galt. Mit einer beeindruckenden Ausstellung über 300 Jahre Hutmode wird der Besucher in die Welt der Kopfbedeckungen entführt. Besonders die Themen „Hutherstellung“, „Hutmode“ und die Geschichte der Hutstadt werden hier lebendig. Ein absolutes Highlight ist das „Fabrik-Kino“, das das Handwerk der Hutmacher zeigt, und die Mitmachstationen, die zum Ausprobieren und Staunen einladen.
Die Besucher können nicht nur die Vielfalt der Hüte bestaunen, sondern auch gleich selbst ausprobieren und das passende Modell finden. Mit über vier Millionen produzierten Strohhüten um 1900 hat Lindenberg eine bedeutende Rolle in der Hutgeschichte gespielt. Das Deutsche Hutmuseum, untergebracht in der ehemaligen Hutfabrik Ottmar Reich, ist eine der größten und einzigartigsten Einrichtungen dieser Art in Deutschland und bietet auf fast 1000 Quadratmetern eine barrierearme Fläche für alle Interessierten.
Insgesamt war der Ausflug eine wunderbare Gelegenheit, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen und die Freude an der Hutmode zu entdecken. Ob in der Führung, beim Mittagessen oder beim Erkunden von Wangen – die Teilnehmer hatten viel Spaß und einige neue Hüte im Gepäck. Wer weiß, vielleicht steht der nächste Ausflug in die faszinierende Welt der Hüte schon bald an!
