Am 27. April 2026 wird in ganz Österreich der Tag des Gehens gefeiert. Dieser Aktionstag hat das Ziel, das eigene Mobilitätsverhalten zu reflektieren und das Zu-Fuß-Gehen zu fördern. Die Stadt Bregenz nimmt diesen Anlass zum Anlass, um auf ihre bereits umgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Fußgängersicherheit hinzuweisen. Schließlich sind sichere Schulwege ein zentraler Bestandteil einer lebenswerten Stadt.
Die Stadt Bregenz hat gezielte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung eingeführt, um Kindern ein sicheres und selbstständiges Bewegen zu ermöglichen. Wichtige Aspekte hierbei sind die Gestaltung des Verkehrs um Schulen und Kindergärten. Durch bauliche Anpassungen wie Gehsteigvorziehungen, Verkehrsinseln, neue Schutzwege und verkehrsberuhigte Bereiche wird die Sicherheit bei Querungen verbessert, die Sicht erhöht und die Verkehrsgeschwindigkeit reduziert. Diese Maßnahmen schaffen eine höhere Aufenthaltsqualität für alle Fußgänger:innen, nicht nur für Kinder.
Verkehrssicherheit für Kinder
Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit der Landesregierung Baden-Württemberg wird besonders auf die Reduzierung von Unfällen mit Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr geachtet. Teil dieser landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „GIB ACHT IM VERKEHR“ ist die Erstellung von Schulwegplänen, die besondere Aufmerksamkeit auf die Schulwege lenken. Zum Schuljahresbeginn 2023/2024 wurde der Erlass „Sicherer Schulweg“ aktualisiert, der eine Verpflichtung zur Erstellung von Gehschulwegplänen für alle Grundschulen sowie Geh- und Radschulwegplänen für alle weiterführenden Schulen vorsieht. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den Schulweg für Kinder sicherer zu gestalten.
Die Empfehlung der Kultusministerkonferenz, Mobilitäts- und Verkehrserziehung als übergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe zu betrachten, unterstreicht die Bedeutung einer effektiven Verkehrssicherheitsarbeit in Schulen. Diese Aufgabe variiert zwar je nach Bundesland in Stundenzahl und Themenschwerpunkt, doch die Unterstützung durch bundeslandübergreifende Medienangebote wie Druckschriften, Flyer und Projekte ist ein wichtiger Bestandteil. Ziel ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr, sei es zu Fuß, mit dem Rad, Auto, Bus oder Bahn, zu stärken.
Fazit
Die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Bregenz und die aktualisierten Erlassregelungen in Baden-Württemberg sind Teil einer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, Kindern ein sicheres und selbstständiges Unterwegssein zu ermöglichen. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass alle Beteiligten, von der Stadtverwaltung bis hin zu den Schulen, gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität für alle Bürger:innen zu verbessern. Denn wie das Sprichwort sagt: „Sicherheit geht vor!“
Weitere Informationen finden Sie in den Quellen: Bregenz Rathaus, Schule BW und DGUV.