Heute, am 1. Juni 2026, blicken wir auf einen ganz besonderen Arbeitseinsatz des Alpenvereins zurück. Der 3-Schwesternsteig in Feldkirch war das Ziel, wo eine Gruppe von engagierten Mitgliedern Hand anlegte, um die Wanderwege in der Region instand zu halten. Unter den Helfern waren Thomas, Jonas, Bernd, Kevin, Remo, Jürgen, Dominik, Michael und Harald, die sich Ende Mai zusammenfanden, um tatkräftig zu unterstützen.
Der Aufstieg zur Höhenbaustelle am Sarojasattel war nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch ein Zeugnis für den Gemeinschaftsgeist der Gruppe. Nach einer kurzen Einweisung in die anstehenden Arbeiten ging es ans Eingemachte: Die Wege wurden freigeschnitten, Trittstufen erneuert und verschiedene Wegabschnitte instand gesetzt. Dabei wurde auch die Sicherheit entlang der Route verbessert und Wegmarkierungen ausgebessert. Zu guter Letzt wurde der Arbeitstag mit einem gemeinsamen Essen auf der Feldkircher Hütte abgerundet.
Ein belastbarer Einsatz
Am 23. Mai 2025 hatte Harald, der Wege-Wart, bereits einen ähnlichen Arbeitseinsatz am Drei Schwestern Steig geplant. An diesem Tag wurden die Helfer – neun an der Zahl – mit dem Bergrettungs-Auto zur Sarojaalpe (Hinterälpele) gebracht. Hier begann die eigentliche Arbeit: Der Aufstieg mit schwerem Material, insbesondere mit Balken, stellte eine echte Herausforderung dar. Ein Trupp machte sich daran, den Weg durch die Latschen mit einer Motorsäge freizuschneiden, während ein anderer Trupp am Ende der Latschen neue Tritte in den Weg setzte. Alte Tritte im Bereich zwischen den Leitern wurden ersetzt, und an einer Stelle wurde sogar ein Stahlseil ausgebessert und ein Anker montiert.
Besonders spannend war die Begleitung durch ein kleines Team vom ORF. Die Filmcrew dokumentierte die Arbeiten, was dem ganzen Einsatz einen zusätzlichen Hauch von Bedeutung verlieh. Auch an diesem Tag endete der Arbeitseinsatz auf der Feldkircher Hütte, wo die Helfer sich für ihren Einsatz stärken konnten. Ein großes Dankeschön ging an Harald für die hervorragende Organisation sowie an die Bergrettung Feldkirch/Frastanz für ihre Unterstützung mit Fahrzeug und Fahrern.
Die kontinuierliche Instandhaltung von Wanderwegen ist nicht nur für die Sicherheit der Wanderer wichtig, sondern trägt auch zur Erhaltung der natürlichen Schönheit der Region bei. Solche Einsätze zeigen, wie wichtig das Engagement von Freiwilligen ist, um die alpine Landschaft für alle zugänglich und sicher zu halten. Es ist klar, dass ohne den unermüdlichen Einsatz dieser Mitglieder viele Wege nicht in einem so guten Zustand wären. Der Alpenverein und die Bergrettung Feldkirch-Frastanz leisten hier eine wertvolle Arbeit, die nicht hoch genug geschätzt werden kann.
