Heute ist der 6. Juni 2026 und die Fußballwelt in Steyr steht auf dem Kopf. Der SK BMD Vorwärts Steyr hat am Freitag eine bittere 1:4-Niederlage gegen die Union Raiffeisen Mondsee hinnehmen müssen und damit die Tabellenführung in der LT1-OÖ-Liga an Bad Leonfelden abgegeben. Ein Spiel, das so ganz anders begann, als es letztlich endete.

Zu Beginn des Spiels war Vorwärts Steyr die dominierende Mannschaft. Die Spieler hatten das Gefühl, sie könnten etwas Großes erreichen, doch im letzten Drittel haperte es gewaltig. Die Chancen waren da, aber die Effizienz fehlte. Marco Hödl von Mondsee nutzte eine der wenigen Gelegenheiten und brachte seine Mannschaft in der 36. Minute in Führung. Das war der Wendepunkt. In der zweiten Halbzeit gelang es Vorwärts Steyr nicht, den Druck aufrechtzuerhalten, während Mondsee seine Chancen eiskalt nutzte.

Ein Spiel voller Wendungen

In der 80. Minute erhöhte Noel Huber dann auf 2:0 für Mondsee und die Stimmung in den Reihen der Steyrer wurde zunehmend angespannt. Christopher Bachleitner ließ die Vorwärts-Anhänger mit seinem Treffer zum 3:0 schließlich ganz verstummen. Es war Alexa Markovic, der für Steyr in der 90. Minute den Ehrentreffer erzielte und für einen kurzen Moment Hoffnungen weckte. Doch Simon Nussbaumer stellte in der Nachspielzeit mit einem spektakulären 70-Meter-Heber den Endstand von 4:1 her.

Johann Loibichler, der sportliche Leiter von Mondsee, war nach dem Spiel sichtlich stolz auf seine Mannschaft und das Trainerteam. „Die Jungs haben unglaublich gut gespielt“, sagte er und lobte insbesondere die Leistung von Ernst Grundner und Kevin Brandstätter, die als beste Spieler des Spiels hervorstachen.

Statistiken und Highlights

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Die Rückkehr von Vorwärts Steyr in die Regionalliga steht nun auf der Kippe. Diese Niederlage könnte fatale Folgen für die Meisterschaft haben. Die Fans sind besorgt, denn der Traum vom Titel droht endgültig zu entgleiten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft in den verbleibenden Spielen präsentiert und ob sie die nötigen Punkte sammeln kann, um die Saison noch zu retten.