Gestern Abend, am 22. September 2026, ging im Clublokal Igel in Waidhofen an der Thaya die Herbstsaison mit dem „Woodquarter Roots“ Folk-Club richtig los. Eine bunte Mischung lokaler Bands sorgte für einen unvergesslichen Abend und bot den heimischen Musikern die Bühne, die sie verdienen. Die Atmosphäre war entspannt, die Leute lächelten, und die Musik klang durch die Wände des Igel. Ein Fest für die Sinne!

Unter den auftretenden Bands stach besonders „MaCover“ hervor. Diese Truppe lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Vom Rock über Funk bis hin zu Pop – ihr Musikstil könnte als „Crossover“ beschrieben werden. Die Band, bestehend aus Katharina Pichler am Gesang, Sigi Schneider an der Gitarre, Sascha Brantner am Bass und Jakob Kranner am Schlagzeug, plant sogar die Veröffentlichung eines eigenen Albums im kommenden Frühjahr. Die Vorfreude war spürbar, als sie ihre neuen Songs präsentierten, die mit frischen Ideen und kreativen Klängen aufwarten.

Ein Abend voller Eigenkompositionen

Doch auch „D’oiden Freind“ wusste zu begeistern. Diese drei Waldviertler Freunde – Alfred Braunsteiner, Gilbert Brodar und Erich Gepp – haben sich der authentischen Musik verschrieben und bringen mit ihren deutschsprachigen Liedermacher-Stücken ein Stück Heimat auf die Bühne. Ihre Eigenkompositionen, die das Publikum mit ihren eingängigen Melodien und gefühlvollen Texten mitnahmen, erzeugten eine Welle des Wohlfühlens. „Es fühlt sich einfach gut an“, haben sie wohl nicht ohne Grund als Motto gewählt.

Die Veranstaltung war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine tolle Gelegenheit für die lokale Szene. Solche Events sind entscheidend für die Kultur und das soziale Miteinander in Waidhofen. Im Vergleich zu größeren Städten, wo die Musikszene oft von großen Festivals und Clubnächten dominiert wird, finden in kleineren Städten wie Waidhofen die Menschen in solchen kleinen, familiären Veranstaltungen zueinander. Hier spürt man die Nähe zwischen Künstlern und Publikum. Die Leute tanzen, lachen und genießen einfach den Moment.

Ein Stückchen Heimat

Die Clubkultur und die Musikszene sind nicht nur Teil des urbanen Lebens, sondern auch in ländlicheren Gegenden wichtig. Hier in Waidhofen zeigt sich, wie regional unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Kleinere Live-Events bieten eine willkommene Abwechslung vom Arbeitsalltag und bringen frischen Wind in die Wochenendgestaltung. Man sieht es den Menschen an, dass sie nach einer anstrengenden Woche einfach mal abschalten und die Musik genießen wollen.

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Insgesamt ist der „Woodquarter Roots“ Folk-Club eine wunderbare Initiative, um den heimischen Künstlern eine Bühne zu bieten. Die Kombination aus Regionalität, Authentizität und frischer Musik macht solche Abende unvergesslich. Und wer weiß, vielleicht wird man in ein paar Monaten schon die ersten Songs von MaCover im Radio hören. Bleibt nur zu hoffen, dass solche Events auch in Zukunft weiterhin stattfinden – für die Musik, die Gemeinschaft und das gute Gefühl, das sie mit sich bringen.