In Waidhofen an der Ybbs ist das Mountainbiken nicht nur ein Sport, sondern eine Leidenschaft. Die Stadt appelliert an alle Biker, die Benützungszeiten und Wildruhezonen zu respektieren. Das ist nicht nur wichtig für die Sicherheit, sondern auch für den langfristigen Erhalt des Streckennetzes. Und das ist kein leichtes Unterfangen, denn in den letzten Jahren hat die Begeisterung für diesen Sport enorm zugenommen!

Neue Strecken am Schnabelberg und Rabenberg wurden gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten und der Familie Pechgraber/Oberreithbauer realisiert. Es ist einfach ein Traum, dort entlang zu fahren, doch es gibt Regeln. Im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, ist es besonders wichtig, sich an die Benützungszeiten zu halten. Von 8 bis 18 Uhr im September und von 9 bis 17 Uhr im Oktober sollte man sein Bike am besten im Schuppen lassen. Wildtiere und deren Verhalten müssen im Vordergrund stehen!

Neue Strecken und Fairplay

Im Rahmen des Projekts „Natur und Mensch in Waidhofen“ wurden für das Jahr 2025 drei neue Streckenabschnitte in Atschreith probeweise freigegeben. Diese Pilotphase wird wissenschaftlich begleitet, und die ersten Ergebnisse zeigen: Die Mountainbiker nehmen die neuen Strecken gut an, ohne gravierende Beeinträchtigungen des Wildverhaltens festzustellen. Das ist eine positive Nachricht für alle Naturliebhaber!

Rund 95 Prozent der Mountainbiker halten sich an die geltenden Regeln. Trotzdem gibt es immer wieder die 5 Prozent, die außerhalb der erlaubten Bereiche unterwegs sind. Das führt nicht nur zu Konflikten mit den jagdlichen Aktivitäten, sondern kann auch Schäden an der Natur verursachen. Wildruhezonen sind klar ausgewiesen und dürfen nicht mit dem Mountainbike befahren werden. Die neue Beschilderung in Atschreith mit gelben und roten Tafeln ist dabei eine wichtige Hilfe.

Die Bedeutung der Wildruhezonen

Förster Thomas Weissnar hat kürzlich die Bedeutung dieser Wildruhezonen erläutert. Er betont, dass Radfahrer einen größeren Schreckeffekt auf Wildtiere haben als Wanderer. Das kann fatale Folgen haben, wenn man nicht aufpasst. Zudem können Schäden an jungen Bäumen durch Verbiss entstehen, wenn die Tiere im Wald bleiben. Vizebürgermeister Mario Wührer hat ebenfalls einen Appell an alle Mountainbiker gerichtet: Fairplay und Einhaltung der Nutzungszeiten sind unerlässlich!

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Die Mountainbike-Koordination Österreich spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung einer österreichweiten Mountainbike-Strategie. Sie bündelt die Perspektiven aller Beteiligten und sorgt für einen offenen Dialog über die Auswirkungen des Mountainbikens auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft. Ein zentraler Workshop hat bereits wichtige Handlungsfelder identifiziert, die als Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Mountainbikens dienen sollen. Es bleibt spannend, wie sich der Sport in den nächsten Jahren entwickeln wird!

Für alle Mountainbiker in Waidhofen gilt es also, Rücksicht zu nehmen, die Natur zu respektieren und sich an die bestehenden Regeln zu halten. Nur so bleibt der Spaß am Fahren erhalten und das Streckennetz für die Zukunft gesichert! Es ist ein ständiger Balanceakt zwischen Freude am Sport und Verantwortung gegenüber der Natur.