Wels fördert gesunde Ernährung und Umweltschutz in Schulen und Kindergärten
In Wels wird das Bewusstsein für gesunde Ernährung und Umweltschutz großgeschrieben. Bei den diesjährigen Welser Umweltschutzpreisen, die unter dem Motto „Wels isst gesund“ standen, wurden gleich zwölf Projekte ausgezeichnet, die sich kreativ mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen. Die Preisverleihung wurde von Umwelt- und Klimaschutzstadtrat Thomas Rammerstorfer (Grüne) und Bildungsreferent Vizebürgermeister Klaus Schinninger (SPÖ) durchgeführt. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Erstmals erhielten auch Projekte aus Kindergärten eine Auszeichnung, was zeigt, wie wichtig es ist, bereits den Kleinsten die Bedeutung von gesunder Ernährung zu vermitteln.
Die Jury, bestehend aus Rammerstorfer, der städtischen Umwelt- und Klimaschutzbeauftragten Birgitt Wendt und Sebastian Wachter vom Bio-Unternehmen Vorratskammer, hatte die anspruchsvolle Aufgabe, die Einreichungen in drei Kategorien zu bewerten: Volksschulen, Horte und andere Bildungseinrichtungen. Es wurde mit viel Herzblut an dem Thema gearbeitet – das zeigt sich auch in den kreativen Projekten, die von den Kindern und Jugendlichen umgesetzt wurden.
Preisträger im Fokus
Wenn wir uns die Preisträger der Volksschulen ansehen, fallen sofort die beiden Erstplatzierten ins Auge: Die VS 9 Vogelweide mit ihrem „Kistengarten“ und die VS 3 Stadt mit ihrem „gesunden Kochbuch“. Beide Projekte sind Beispiele dafür, wie Kinder spielerisch lernen, was gesunde Ernährung bedeutet. Auch die VS 4 Pernau, die mit „Schule am Feld“ und „Gesunde Jause“ auf sich aufmerksam macht, sowie die VS 10 Lichtenegg mit „Natur erleben – Verantwortung lernen – Zukunft gestalten“ wurden ausgezeichnet.
Die Horte waren ebenfalls gut vertreten, mit dem Hort Vogelweide, der den ersten Platz für sein Projekt „Anbau, Ernte und Verarbeitung“ erhielt. Die Horte Herrengasse und Neustadt teilten sich den zweiten Platz mit Projekten zur Ernährungspyramide und saisonalem Obst und Gemüse. Das ist nicht nur informativ, sondern macht auch Spaß!
Gartenprojekte und ihre Vorteile
Der Trend zu praktischen Gartenprojekten, wie dem Bau von Hochbeeten, wird immer beliebter. Solche Projekte fördern nicht nur die Liebe zur Gartenarbeit, sondern bieten auch eine Vielzahl an Bildungserlebnissen. Kinder lernen, woher ihre Nahrung kommt, entwickeln ein Umweltbewusstsein und fördern gesunde Essgewohnheiten. Außerdem werden sie in Geduld und Verantwortung geschult – alles wichtige Eigenschaften, die in der heutigen Zeit gefragt sind.
Hochbeete sind dabei besonders nützlich. Sie sind in der optimalen Höhe für Kinder gestaltet, erleichtern die Gartenarbeit und bieten eine bessere Kontrolle über die Bodenqualität. Zudem minimieren sie das Unkrautwachstum und sind wahre Schönheiten im Garten. Und das Beste? Sie benötigen weniger Wasser und tragen somit zum Wasserschutz bei. Das alles ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit!
Essbare Schulhöfe und kreative Ideen
Schulgartenprojekte sind eine fantastische Möglichkeit, Ideen in die Realität umzusetzen. Schülerinnen und Schüler erfahren nicht nur, wie man Gemüse anbaut, sondern erleben auch multisensorischen Unterricht – Riechen, Schmecken, Anfassen. Bei all diesen Aktivitäten wird die Fantasie gefragt, wenn es darum geht, Gärten zu gestalten. Ob an kahlen Mauern oder auf dem Dach einer Brauerei – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.
In Wels ist es klar: Die Zukunft gehört den Kindern. Die Auszeichnungen für die besten Projekte zeigen, wie viel Engagement in den Schulen und Kindergärten steckt. Jedes dieser Projekte bringt nicht nur Wissen, sondern auch Freude und Begeisterung für gesunde Ernährung. Und wie heißt es so schön? Wer die Zukunft gestalten will, sollte früh anfangen!
Für weitere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten besuchen Sie bitte die Originalquelle.
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