Ehrenamt in Wels-Land: Ein Abend der Anerkennung und Wertschätzung
Am 17. April 2026 war es endlich so weit – im gemütlichen Weißkirchner Hof wurden zehn herausragende Persönlichkeiten aus dem Bezirk Wels-Land mit der „Ehrenamtshand von Wels-Land“ geehrt. Diese Auszeichnung, die vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, würdigt Menschen, die sich abseits der gängigen Ehrungsschemata für ihre Gemeinden stark machen. Ein schöner Abend, an dem die Verdienste der Geehrten in den Vordergrund gerückt wurden!
Die Ehrung wurde von renommierten Vertretern der Politik überreicht, darunter Landesrat Markus Achleitner und Nationalratsabgeordneter Klaus Lindinger. Sie hoben die immense Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft hervor und betonten, wie wichtig es ist, solche engagierten Menschen zu würdigen. Die Auswahl der Geehrten erfolgte auf Vorschlag der Ortsgruppen der Österreichischen Volkspartei, was die Verankerung dieser Auszeichnung in der lokalen Gemeinschaft unterstreicht.
Die Ausgezeichneten im Detail
Unter den prämierten Persönlichkeiten finden sich viele, die sich mit Herzblut und Leidenschaft in ihrer Gemeinde einbringen. Da wäre beispielsweise Gertraud Buchinger aus Aichkirchen, die nicht nur den Kirchenchor leitet, sondern auch aktiv in der Goldhaubengruppe wirkt. Johann Pupeter, ebenfalls aus Aichkirchen, hat als ehemaliger Obmann des Pfarrgemeinderates und durch seinen Einsatz bei der Pfarrhof-Sanierung bleibende Spuren hinterlassen.
In Bad Wimsbach-Neydharting wurde Monika Rath für ihre vielseitigen Tätigkeiten ausgezeichnet – sie ist Vorbeterin, Kassiererin beim Kulturverein und Mitglied der Volkstanzgruppe. Und wenn wir schon bei Bad Wimsbach sind, Franz Wimmer hat sich als Mesner und Vorbeter sowie durch seine technische Unterstützung bei der Musikkapelle und dem Chor einen Namen gemacht. Gemeinsam tragen sie zur kulturellen Vielfalt in der Region bei!
Auch aus anderen Gemeinden kommen bemerkenswerte Beiträge: Johann Pramhaas aus Eberstalzell, der die Organisation der „Caritas Osthilfe“ übernommen hat, und Franz Bürgmann aus Edt bei Lambach, der sich für die Feuerwehrjugend und das Kinderferienprogramm engagiert. Die Liste ließe sich fortsetzen, denn jeder Einzelne hat seine ganz eigene Geschichte, die die Gemeinschaft bereichert.
Die Bedeutung des Ehrenamts
Die „Ehrenamtshand von Wels-Land“ ist nicht nur ein Stückchen Anerkennung, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für all jene, die im Stillen und oft unbemerkt Großes leisten. So wie in vielen anderen Regionen, wo Engagementpreise vergeben werden, um das gesellschaftliche Miteinander zu fördern. In Deutschland gibt es ähnliche Auszeichnungen, die über 650 verschiedene Preise umfassen. Diese Preise helfen nicht nur dabei, das Engagement sichtbar zu machen, sondern ziehen oft auch neue Mitwirkende und Unterstützer an.
Die Verleihung der „Ehrenamtshand“ soll künftig alle zwei Jahre stattfinden, was bedeutet, dass wir uns im Herbst 2026 auf die nächste Runde freuen können. Wer weiß, welche tollen Menschen dann geehrt werden! Die Geschichten hinter den Auszeichnungen sind oft so vielfältig wie die Menschen selbst und zeigen, wie wichtig Nachbarschaftshilfe und gemeinschaftliches Engagement sind.
